Bärentanzen

Burschenschaften vertreiben die bösen Geister beim Bärentanz

Wahnsinnige Stimmung in Elsoff: Die Bären der Burschenschaft sind los und starten eine grandiose Party in der Festhalle.

Foto: Peter Kehrle

Wahnsinnige Stimmung in Elsoff: Die Bären der Burschenschaft sind los und starten eine grandiose Party in der Festhalle.

Dotzlar/Beddelhausen/Elsoff.   Im Eder- und Elsofftal halten die Burschenschaften die Tradition des Bärentanzes hoch. Mit viel Getöse wird alles Böse aus 2017 vertrieben.

Die Burschenschaften vertreiben die bösen Wintergeister – und das schon seit Jahrhunderten. Der traditionelle Brauch des Bärentanzes lässt das Dorf enger zusammenrücken. Vor allem, wenn so viel Unterhaltung geboten wird.

Dotzlar

In der Fest- und Kulturhalle Dotzlar rockte die Band „UnArt“ aus Siegen am zweiten Weihnachtstag von Anfang an so richtig ab. Es dauerte nicht allzu lange bis die Tanzfläche voll war. Das Publikum – bunt gemischt von 16 bis 70 Jahren – tanzte zu Hits von Elvis Presley bis Westernhagen, von „Kings of Leon“ bis „Die Toten Hosen“.

Baerentanz in Dotzlar

Ausgelassene Stimmung beim Bärentanzen in Dotzlar-
Baerentanz in Dotzlar

Das Programm war groß und genauso die Stimmung. Wer noch nach 1 Uhr die Bärentanz-Party besuchen wollte, wurde enttäuscht: Ausverkauft! Natürlich sehr zur Freude der Organisatoren.

Beddelhausen

Die Bären-Tradition begann im Jahr 1963 auf dem Saal in der Dorfkneipe Krumpholz. Seitdem wird freundschaftlich und familienverbunden gefeiert. Deshalb kann von Generationen übergreifendem Publikum im Dorfgemeinschaftshaus gesprochen werden. Für ausgelassene Stimmung bis in die Morgenstunden sorgten die Anwesenden selbst, bei guter Musik von Mario, der immer das Passende parat hatte. Richtig ab ging’s mit dem „Lambada“, Mitsingen bei „Gute Freunde“ von den Onkels oder „Sternhagelvoll“.

Elsoff

Die Elsoffer können richtig auf die Pauke hauen. Das haben sie beim Bärentanz gezeigt. Für überragende Stimmung sorgte die Band „Noisic“, die ohne Unterbrechung und hemmungslos nahezu alle Partyhits in Rock und Pop spielte. Dabei animierte die Band das Publikum dermaßen, dass es kaum zur Ruhe kommen konnte. Regelrecht sportlich ging’s zur Sache.

Und wer nach heißem Bärentanz gar nicht mehr konnte, der ging in die dritte Reihe, wo links und rechts zwei Theken mit reichlich flüssiger Nahrung für die Gäste im Alter zwischen 16 und 60 Jahren bereitstanden.

Die Burschenschaft freute sich über eine gelungene, runde Geschichte: Volle Halle, nette Gäste, gute Umsätze.

Gefeiert wurde bis alle Lichter wortwörtlich ausgingen.

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