Soziales & Kultur

Bad Laaspher Jugendpflege plant für 2018 dritte Rocknacht

„Project Mogul“ aus Siegen bei der Rocknacht Ende vergangenes Jahr im Haus des Gastes. Mit dieser Veranstaltung soll es 2018 weitergehen.

„Project Mogul“ aus Siegen bei der Rocknacht Ende vergangenes Jahr im Haus des Gastes. Mit dieser Veranstaltung soll es 2018 weitergehen.

Foto: Calli Battenfeld

Bad Laasphe.   Live-Event im Haus des Gastes soll erneut mit dem Verein „Rockpalast“ über die Bühne gehen. Auch Skate-Nachmittage und Hip-Hop-Abend angedacht.

Die Stadtjugendpflege plant, zusammen mit dem Verein „Rockpalast“ Bad Laasphe, im kommenden Herbst eine dritte Rocknacht zu veranstalten. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit „JUST! Streetwork“, der mobilen Jugendarbeit des katholischen Jugendwerks „Förderband“ Siegen-Wittgenstein, „weiter vertieft werden“. Das geht aus dem vorliegenden 2. Halbjahresbericht 2017 für das „Haus der Jugend“ samt Ausblick für 2018 hervor.

Mitspracherecht für Jugendliche

Angesichts der erfolgreichen vergangenen Rock-Konzerte „gibt es bereits Anfragen von Bands, welche gerne bei einer dritten Rocknacht auf der Bühne stehen würden“, so Mareike Schäfer, Diplom-Sozialarbeiterin im Mitarbeiter-Team. Und die Skate-Nachmittage sowie der Hip-Hop-Abend – beides „rundum gelungene Veranstaltungen“ – seien auch für das laufende Jahr „bereits in Planung“ oder zumindest „angedacht“.

„Neben den bereits geplanten Veranstaltungen wird es im Frühjahr wieder eine Hausversammlung geben, um den Jugendlichen die Möglichkeit der Mitsprache bei Projekten, Fahrten und Veranstaltungen deutlich zu machen“, kündigt Schäfer an. Eine Fahrt in den Osterferien solle besprochen werden, zudem stünden weitere Renovierungsarbeiten im Haus an. So sollen 2018 die Küche und die Theke umgestaltet werden. Schäfer: „Hier ist die Meinung der Jugendlichen gefragt, um in Zusammenarbeit tolle Ergebnisse zu erzielen, welche eventuell durch Fördergelder des Kreisjugendrings mitfinanziert werden könnten.“

Stammbesucher aus der Kernstadt

Ein positives Fazit für das „Haus der Jugend“ zieht Mareike Schäfer auch mit Blick auf „die Stammbesucherschaft, welche sich Ende 2016 nach und nach im Jugendtreff etabliert hat“. So nutzten 43 Stammbesucher mindestens einmal in der Woche die Einrichtung, „wobei freitags nach wie vor der besucherstärkste Tag war“.

Der größte Teil dieser Stammbesucher wohnt laut Schäfer in der Kernstadt. Acht von ihnen kommen aus den umliegenden Dörfern, fünf aus dem benachbarten Hessen. Die Gruppe der 12- bis 14-Jährigen halte sich mit der Gruppe der 15- bis 17-Jährigen die Waage. „Diese Altersgruppen nahmen den stärksten Raum im Treff ein“, berichtet Schäfer. Insgesamt fünf Jugendliche waren im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, ein Stammbesucher zählte zur Altersgruppe der 22- bis 26-Jährigen.

Rundgang durchs Haus mit dem Neuling

Und: Neben den regelmäßig Kommenden erkunden immer wieder Jugendliche zum ersten Mal den Treff. Mit Rundgängen durch das Haus, Gesprächen und Spielen werden die „Neulinge“ laut Schäfer „auf die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote im Haus hingewiesen“.

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