Einsturzgefahr

Bad Laasphe reißt drei Fußgängerbrücken im Stadtgebiet ab

Wegen akuter Einsturzgefahr müssen insgesamt drei hölzerne Brücken für den Fußgänger- und Rad-Verkehr im Stadtgebiet von Bad Laasphe abgerissen werden – darunter auch die Verbindungsbrücke zwischen „Ditzroder Weg“ und „Gennernbach“ in unmittelbarer Nähe zum Wabach-Bad.

Wegen akuter Einsturzgefahr müssen insgesamt drei hölzerne Brücken für den Fußgänger- und Rad-Verkehr im Stadtgebiet von Bad Laasphe abgerissen werden – darunter auch die Verbindungsbrücke zwischen „Ditzroder Weg“ und „Gennernbach“ in unmittelbarer Nähe zum Wabach-Bad.

Foto: Stadt Bad Laasphe

Bad Laasphe.  Ein Ingenieur-Büro hat die Holzbrücken auf ihre Verkehrssicherheit und Standfestigkeit geprüft – und am Ende als einsturzgefährdet eingestuft.

Aus Sicherheitsgründen sind jetzt insgesamt drei Brücken für Fußgänger und Radfahrer im Bad Laaspher Stadtgebiet abgerissen worden. Ein Ingenieur-Büro hatte die Holzbrücken auf ihre Verkehrssicherheit und Standfestigkeit geprüft – und als einsturzgefährdet eingestuft.

Konkret handelt es sich um Brücken

> am Verbindungsweg zwischen „Ditzroder Weg“ und „Gennernbach“ in unmittelbarer Nähe zum Wabach-Bad,

> über die Laasphe „Im Laasphetal“ bzw. „Butzebach“ sowie

> über die Laasphe an der Kreisstraße K 53 oberhalb von Bracht.

Entsprechende Sperrungen weisen auf die aktuelle Unpassierbarkeit dieser Passagen hin. Achim Schneider vom städtischen Bauamt bedauert die Abrisse, betont jedoch, dass es keine Alternative gegeben habe: „Es tut uns leid, dass die Radfahrer und Fußgänger diese Passagen zurzeit nicht nutzen können, doch die Sicherheit hatte hier oberste Priorität.“

Bauamt prüft Ersatz-Neubauten

Momentan prüft die Stadtverwaltung die Möglichkeit, den Weg im Butzebach eventuell ohne einen Brücken-Neubau wieder passierbar zu machen. „Wir stehen dazu in Kontakt mit den dortigen Grundstückseigentümern und prüfen gemeinsam, was möglich ist“, erläutert Schneider. Was die beiden anderen, einstigen Brücken-Standorte angeht, muss nun geklärt werden, ob an diesen Stellen Ersatz-Neubauten entstehen oder wie die Wege generell wieder begehbar gemacht werden können. Auf eigenen Wunsch möchte die Verwaltung das Thema deshalb gern beim nächsten Treffen der Brückenkommission am 20. Februar ansprechen.

Darüber hinaus ist eine weitere Brücke zwischen Holzhausen und der Kreisstraße K 33 Richtung Steinbach für den Fahrzeugverkehr gesperrt worden. Die Bausubstanz der Brücke, die in der Vergangenheit lediglich von forst- und landwirtschaftlichem Verkehr genutzt worden war, ist schlecht, eine weitere Überquerung mit entsprechenden, schweren Fahrzeugen somit nicht mehr verantwortbar. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der kleine Überweg aber offen.

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