Gesundheit

Anzahl der Krankmeldungen in Siegen-Wittgenstein unverändert

Symbolbild. Die Anzahl der Krankmeldungen ist stabil.

Symbolbild. Die Anzahl der Krankmeldungen ist stabil.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Siegen-Wittgenstein.  Der Krankenstand der AOK-Versicherten in Siegen-Wittgenstein lag 2018 bei 6,2 Prozent. Von Januar bis März verstärkt Atemwegserkrankungen.

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Der Krankenstand bei den 47.370 AOK-Versicherten Arbeitnehmern im Kreis Siegen-Wittgenstein lag 2018 im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 6,2 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK Nordwest hervor. „Und das, obwohl eine Erkältungswelle Anfang des Jahres den Krankenstand vorübergehend deutlich ansteigen ließ“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Schneider.

Von Mitte Januar bis Ende März 2018 verzeichnete die Gesundheitskasse im Kreis Siegen-Wittgenstein rund 21,6 Prozent mehr Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2017.

Muskel- und Skeletterkrankungen an erster Stelle

Die meisten Fehltage verursachen unverändert Muskel- und Skeletterkrankungen. Mit 23,2 Prozent liegt

deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Auf den weiteren Plätzen folgen Atemwegserkrankungen (13,9 Prozent), Verletzungen (11,8 Prozent) und Psyche (9,9 Prozent).

Die AOK Nordwest hilft den Unternehmen im Kreis Siegen-Wittgenstein mit speziellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren, abzubauen und den Krankenstand nachhaltig zu senken.

Gesundheitsmanagement gibt es nicht von der Stange

„Erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es nicht von der Stange, sondern muss sehr

individuell auf die Belange, die Bedürfnisse und die Möglichkeiten jedes einzelnen Unternehmens abgestimmt werden“, so Schneider.

Hier bietet die AOK Nordwest spezielles Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte an, die beratend durch die jeweiligen Prozesse führen. Situationsanalyse, Hilfe bei der Planung und Durchführung präventiver Maßnahmen sind Teil der Begleitung. Im letzten Jahr nutzten über 400 Betriebe in ganz Westfalen-Lippe diesen besonderen AOK-Service.

Straßen- und Tunnelwärter mit den höchsten Fehlzeiten

Die höchsten Fehlzeiten gibt es im Kreis Siegen-Wittgenstein in den Berufsgruppen Straßen- und

Tunnelwärter (40,5 Tage) und Kranführer, Aufzugsmaschinisten, Bed. Hebeeinrichtungen (38,3 Tage). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen Hochschullehre und -forschung (2,1 Tage) sowie Geschäftsführer und Vorstände (7,6 Tage) festzustellen.

Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok-bgf.de/nw im Internet.

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