Freizeit

Witten: Streichelzoo am Hohenstein muss geschlossen bleiben

Der Streichelzoo am Hohenstein in Witten bleibt am Wochenende im Januar geschlossen. 

Der Streichelzoo am Hohenstein in Witten bleibt am Wochenende im Januar geschlossen. 

Foto: Karoline Poll

Witten.  Der Streichelzoo am Hohenstein in Witten bleibt an den Wochenenden im Januar geschlossen. Kinder müssen mit den Außengehegen vorlieb nehmen.

Schlechte Nachrichten für Tierfreunde: Der Streichelzoo am Hohenstein in Witten bleibt an allen Wochenenden im Januar für Besucher geschlossen. Bereits am vergangenen Wochenende hatten viele Eltern mit Kindern enttäuscht vor den verschlossenen Toren gestanden.

So wird es nun auch an den kommenden beiden Wochenenden sein, wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt. „Die Schließung geht auf vorübergehende personelle Engpässe zurück“, sagt Stadtsprecher Jörg Schäfer. Während der Streichelzoo deshalb an allen Januar-Wochenenden geschlossen bleiben müsse, sei er unter der Woche jedoch von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Streichelzoo am Hohenstein in Witten: Mitarbeiter sind schwieriger zu vertreten

Das Problem: Eine Voll- und eine Teilzeitkraft arbeiten im Streichelzoo – insgesamt gebe es 1,5 Stellen. Die Mitarbeiter seien speziell für den Umgang mit Tieren geschult und deshalb auch schwieriger zu vertreten, so der Stadtsprecher. Um im Streichelzoo arbeiten zu dürfen, müssen die Beschäftigten ein so genanntes Sachkundegespräch im Kreisveterinäramt führen. „Unsere Mitarbeiter sind keine Tierpfleger“, sagt Jörg Schäfer.

Die Stadt betreibt den Streichelzoo mit seinen zwei Kaninchen, zehn Tauben, drei Pfauen, 20 Hühnern und 26 Ziegen. Die 22 Hirschen und die 18 Wildschweinen können auch bewundert und gefüttert werden, wenn der kleine Zoo geschlossen ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben