Wohnungslose

Witten: Bekannter Obdachloser nun in stationärer Einrichtung

Menschen, die draußen schlafen (wie hier in Essen), sind in Witten ein eher seltener Anblick. Aber es gibt sie inzwischen auch.

Menschen, die draußen schlafen (wie hier in Essen), sind in Witten ein eher seltener Anblick. Aber es gibt sie inzwischen auch.

Foto: Kerstin Kokoska / Funke Foto Services

Witten.  Er war der bekannteste Obdachlose Wittens. Bernd, der immer auf dem Mäuerchen an der Berliner Straße saß, ist vorerst weg von der Straße.

Bernd, der bekannte Obdachlose, der seit Jahren auf der Straße gelebt hat und immer auf dem Mäuerchen zwischen Bahnhof und Stadtgalerie saß, ist plötzlich verschwunden. Die WAZ hatte vor Weihnachten noch größer über ihn berichtet. Nach Informationen dieser Redaktion geht es ihm aber gut.

Der gebürtige Wittener, der nicht in die städtische Obdachlosenunterkunft am Mühlengraben ziehen wollte, ist nun in einer stationären Einrichtung in Gevelsberg untergekommen. Dort, im Drewermannstift, hatte der zuletzt noch 55-Jährige schon einmal einige Zeit gelebt. Sozialarbeiter wollen versuchen, ihm den Weg zurück in ein normales Leben zu ebnen.

Wohnungslosenhilfe: Jetzt auch in Witten mehr Rumänen ohne feste Adresse

Zum Jahresanfang stellt die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in der Röhrchenstraße einen Anstieg von rumänischen Staatsbürgern fest, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben. „Es deutet sich an, dass es wie in anderen Städten mehr werden“, sagt Mitarbeiter Rolf Ellmer. Solange sie keine Arbeit hätten, bestehe kein Anspruch auf Sozialleistungen. Bei der Wohnungslosenhilfe könnten sie zumindest eine Postanschrift für die Jobsuche bekommen. Dort sind mindestens 100 Personen bekannt, die keine feste Adresse haben.

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