Universität Witten

Witten: An der Uni kommen 30 Studenten auf einen Professor

An der Privatuni Witten/Herdecke kommen im Schnitt 30 Studenten auf einen Professor.

An der Privatuni Witten/Herdecke kommen im Schnitt 30 Studenten auf einen Professor.

Foto: Oliver Berg / picture-alliance/ dpa

Witten.  Die NRW-Unis klagen über eine schlechte Betreuungsquote: Auf einen Professor kommen rund 90 Studenten. An der Uni Witten sieht das anders aus.

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Die Universität Witten/Herdecke ist von der landesweit schlechten Betreuungsquote nicht betroffen. Das durchschnittliche Verhältnis von Studenten zu Professoren an der UW/H liege bei 30:1, erklärte Pressereferent Kay Gropp auf Nachfrage der Redaktion. Eine Erhebung der Fachzeitschrift „Forschung & Lehre“, die auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruht, hatte ergeben, dass ein Uni-Professor in NRW im Jahr 2018 im Schnitt 90 Studierende zu betreuen hatte. Damit blieb das Land in etwa auf dem schlechten Niveau der Vorjahre und weist unter allen Bundesländern die mit Abstand schlechteste Betreuungsquote auf.

Angestrebt wird eine Zahl von 20 Personen pro Veranstaltung

Als private Hochschule mit Studienbeiträgen arbeitet die UW/H finanziell unter anderen Voraussetzungen. „In der Regel streben wir eine Zahl von 20 Personen pro Veranstaltung an“, so Gropp. So könne eine gründliche und persönlich zugewandte Ausbildung der Studenten sichergestellt werden. Manchmal liege die Betreuungsquote aber auch deutlich niedriger. „Beim problemorientierten Lernen an Fallstudien beispielsweise sind höchstens sechs Studenten in einer Lerngruppe.“

Die gute Betreuungsquote habe die Uni Witten auch nach der Verdopplung der Medizinstudienplätze im letzen Jahr erhalten können. Durch die zusätzliche finanzielle Unterstützung des Landes, „mit der wir sehr glücklich sind“, so Gropp, sei es möglich gewesen, auch das Personal aufzustocken. „Wir können den Studenten Veranstaltungen jetzt doppelt und dreifach anbieten.“

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