SPD

Favorit auf Parteivorsitz noch ein unbeschriebenes Blatt

Jürgen Augstein -Peschel kommentiert

Jürgen Augstein -Peschel kommentiert

Foto: WAZ

Mangelnde Courage kann man Axel Echeverria nicht vorwerfen. Er könnte der nächste SPD-Vorsitzende in Witten werden. Eine schwierige Aufgabe.

Vorsitzender der SPD zu werden, ist nicht vergnügungssteuerpflichtig, weder im Bund noch in Witten. Unvergessen sind die Flügelkämpfe, die die Ortspartei vor vier Jahren zu zerreißen drohten. Der scheidende Ralf Kapschack hat für Ruhe gesorgt und den Laden zusammengehalten. Dafür wird ihm der Stadtverband am 29. Juni sicherlich danken.

Es gehört schon eine Portion Mut dazu, wenn mit Axel Echeverria nun ein 39-Jähriger seinen Hut in den Ring wirft. Der sich schon abzeichnende Generationenwechsel geht damit weiter. Der amtierende Schatzmeister ist für die Öffentlichkeit und selbst viele Genossen aber noch ein unbeschriebenes Blatt.

Man weiß nicht, für welche Inhalte und welchen Kurs Echeverria steht. Natürlich könnte man ihm fehlende Erfahrung und Bekanntheit vorwerfen. Doch er hat seine Chance verdient. Wer will’s denn sonst auch machen?

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