Politik

EN-Jusos freuen sich über neue SPD-Parteivorsitzende

Alina Meuser (l.), Martha Sonström (r.) und dem Vorsitzenden Leon Reinecke (m.).

Alina Meuser (l.), Martha Sonström (r.) und dem Vorsitzenden Leon Reinecke (m.).

Foto: EN-Jusos / WP

Ennepe-Ruh-Kreis.  Die EN-Jusos erhoffen sich vom SPD-Parteitag eine „ehrliche“ Debatte über einen GroKo-Ausstieg. Die Freude über die neue Parteispitze ist groß.

Die Jusos im EN-Kreis freuen sich über die Wahl von Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken als neue SPD-Parteivorsitzende. „Dieses Ergebnis kann ein wahrer Aufbruch sein.“, sagt Vorsitzender Leon Reinecke begeistert.

„Bei einer Wahl pro Scholz/Geywitz hätte die Partei ein wahres Problem gehabt. Es wären nicht mehr „die in Berlin“ gewesen, die falsche Entscheidungen treffen, sondern die Basis, die Mitglieder wären verantwortlich gewesen“, sagt Juso-Vize Martha Sonström. Die Jusos aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis hätten klar das Duo Esken/Walter-Borjans unterstützt.

Jusos wünschen sich ehrliche Debatte über „Sinnhaftigkeit“ der GroKo

„Es gab sogar Mitglieder, die ihren Verbleib in der Partei davon abhängig gemacht haben“, sagt Sonström. Jetzt müsse die SPD gestärkt weitergehen. Beim SPD-Parteitag Ende der Woche in Berlin hoffen die EN-Jusos, dass ihr Bundeschef Kevin Kühnert zu einem der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden aufrückt. Was die GroKo angeht, wünschen sie sich eine „ehrliche“ Debatte über deren „Sinnhaftigkeit“.

Die Koalition dürfe nicht mehr den Weg des kleinsten gemeinsamen Nenners und des „Irgendwie-weiter-Bestehens“ nehmen, sagen Juso-Kreischef Leon Reinecke und seine Mitstreiter. Auch ein Austritt aus der GroKo müsse diskutiert werden. Von dem neuen Duo an der Spitze erhoffen sich die EN-Jusos die Rückkehr der SPD zu alter Stärke. „Wir haben uns für die Chance und gegen das Weiter-nach-unten entschieden.“

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