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Corona in Witten: Alle bisherigen Ereignisse in der Chronik

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Witten.  Corona legt immer stärker das öffentliche Leben in Witten lahm. Alle aktuellen Informationen finden Sie bei uns in diesem Newsblog.

Das Coronavirus schränkt auch das öffentliche Leben in Witten massiv ein. Schulen und Kitas sind seit Montag (16.3.) dicht, ebenso Schwimmbäder, Kultureinrichtungen und Bibliothek. Auch die Stadtgalerie, Kneipen und Cafés haben jetzt geschlossen. Es gibt jetzt einen ersten Fall in einem Seniorenheim.

Das Wichtigste zum Coronavirus in Witten in Kürze:

  • In Witten sind es nun 28 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-Cov-2, im EN-Kreis 119
  • 31 Personen im Kreis haben die Infektion überstanden und gelten als geheilt, sieben davon aus Witten
  • Am Freitag (27.03) vermeldete die Awo einen ersten Krankheitsfall in ihrem Seniorenzentrum an der Egge. Ein Wohnbereich befindet sich in Quarantäne
  • Am Donnerstag (26.03.) hat am Kreishaus in Schwelm ein Drive-in-Testzentrum für Corona-Abstriche geöffnet. Wie es dort abläuft, zeigt ein Video des Kreises.
  • Ebenfalls am Donnerstag ist das Behandlungszentrum für Corona-Patienten in der Psychiatrischen Tagesklinik am EvK gestartet
  • Alle Informationen aus der Region finden Sie auch in diesem Newsblog.
  • Für Fragen rund um das Coronavirus ist eine Hotline des EN-Kreises als Bürgertelefon freigeschaltet. Die Telefonnummer lautet: 02333/4031449
  • Auch die Stadt hat nun ein Bürgertelefon für Informationen über die Regelungen und Angebote zur Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen, zu Veranstaltungen und Schließungen von Einrichtungen und Betrieben: 02302-5817777

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Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Witten:

12.46 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im EN-Kreis liegt laut Gesundheitsamt weiterhin bei 119. Das bedeutet aber nicht, dass die Zahl der Infizierten stagniert. Vielmehr gelten Stand heute (28.3.) mehr Menschen als geheilt und fallen somit aus der Zählung heraus. Stand Samstag haben 31 Menschen aus dem EN-Kreis die Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus überstanden, am Freitag waren es 23. Somit gibt es im Kreis seit Freitag acht bestätigte Neuinfektionen. Für Witten zählt das Gesundheitsamt nun wieder 28 Corona-Infizierte, 109 Bürger gelten als Verdachtsfälle, sieben als geheilt.

So lief der Freitag (27. März)

18.38 Uhr : Eine 70-jährige Wittenerin geht wegen der Corona-Gefahr kaum noch vor die Tür. Nun erledigen drei Schüler die Einkäufe für sie. Die Geschichte über Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona lesen sie hier. Auch die Freiwilligen-Agentur und die Familien- und Krankenpflege vermitteln ehrenamtliche Einkaufshelfer.

18.36 Uhr: Die gesamte Wirtschaft ächzt unter den Folgen der Corona-Krise. Einem jungen Wittener Künstlerpaar sind dadurch fast alle Aufträge und Engagements weggebrochen. Wie sie die Krise meistern, erzählen sie hier.

17.42 Uhr: Als Zeichen der Solidarität mit Einzelhändlern, Gastronomen und Betrieben im EN-Kreis hat die Wirtschaftsförderung des EN-Kreises, die EN-Agentur, die Webseite www.ennepe-ruhr-liefert.de ins Leben gerufen. Dort können sich Unternehmen kostenlos registrieren und ihre Lieferdienste anbieten. Damit ist es auf der einen Seite Unternehmen weiterhin möglich, in Handel und Verkauf aktiv zu sein. Zum anderen bietet sich Bürgern die Chance, bei ihren lokalen Lieblingshändlern einzukaufen und sie auf diese Weise in einer wirtschaftlichen Ausnahmesituation zu unterstützen.

17.15 Uhr: Wann die Ruhrtalfähre startet, ist derzeit noch unklar. Zwar soll sie am Dienstag (31.3.) ins Wasser gehoben werden. Der eigentliche Saisonstart auf der Ruhr steht aber noch nicht fest.

16.06 Uhr: Für Witten meldet das Gesundheitsamt aktuell 27 Corona-Infizierte – einen weniger als am Vortag. Zu erklären sei das damit, dass Menschen, die wieder gesund sind, nicht mehr als Corona-Fälle gezählt werden, sagt Kreissprecher Ingo Niemann. In Witten gelten am Freitag zwei Personen mehr als geheilt als am Vortag, nämlich sechs. Es gibt also eine neue bestätigte Corona-Infektion in Witten. Die Zahl der Erkrankten im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt nun bei 119. Fünf von ihnen werden aktuell stationär behandelt, eine Person liegt auf einer Intensivstation. Aus welcher Stadt die schwer Erkrankten stammen, dazu konnte der Kreis keine Angaben machen. Als geheilt gelten inzwischen 23 Menschen im EN-Kreis.

15.12 Uhr: Ein Supermarkt wollte eine 87-Jährige Rentnerin, die auf Krücken geht, nur hinein lassen, wenn sie selbst einen Wagen schiebt. Ein Bekannter der Frau prangert dieses rigorose Vorgehen an. Der Supermarkt verweist auf den Infektionsschutz.

12.30 Uhr: In einem Awo-Seniorenzentrum gibt es einen ersten Corona-Fall. Betroffen ist das Heim an der Egge. Alle Bewohner des betroffenen Wohnbereichs befänden sich nun in einem gesonderten Quarantäne-Wohnbereich, heißt es in einer Mitteilung der Arbeiterwohlfahrt. Generell gelte für alle Bewohner, dass sie ihre Zimmer nicht verlassen dürfen. Nun gelten verschärfte Schutzmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern: Essen werde in Einmalgeschirr serviert. Zudem betreten die Mitarbeiter der Hauswirtschaft keine Bewohnerzimmer mehr. Die Wäsche des Quarantäne-Wohnbereiches werde separat gesammelt und in einem besonderen Verfahren an die Reinigungsfirma gegeben. In der gesamten Einrichtung werden die Handläufe,Türklinken, Schalter von Aufzügen und Lichtschalter mehrfach täglich desinfizierend gereinigt.

So lief der Donnerstag (26. März)

17.47 Uhr: Es gibt kaum ein Unternehmen in Witten, das die Corona-Krise nicht zu spüren bekommt. Die meisten größeren Firmen mussten im März aber noch keine Kurzarbeit anmelden – zumindest nicht aufgrund der Corona-Krise. Im nächsten Monat könnte das jedoch schon anders aussehen.

17.41 Uhr: Auch heimische Gemüse- und Sonderkulturbetriebe müssen auf Erntehelfer verzichten. Ausländische Saisonarbeitskräfte dürfen nicht einreisen.

17.21 Uhr: Bei vielen Supermärkten müssen Kunden zurzeit draußen anstehen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig einkaufen. Ein Wittener Markt hat die Zutrittsregeln offenbar drastisch verschärft und lässt nach Angaben zweier Mütter keine Kinder unter 15 Jahren mehr in den Laden.

17.13 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Witten ist auf 28 gestiegen, das sind drei mehr als am Vortag. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind nun offiziell 108 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, am Mittwoch waren es noch 97. Die anderen Betroffenen wohnen in Breckerfeld (2) Ennepetal (4), Gevelsberg (15), Hattingen (15), Herdecke (16), Schwelm (12), Sprockhövel (8) und Wetter (8). Als begründete Verdachtsfälle gelten aktuell 456 Bürger, davon 156 Personen aus Witten. Insgesamt befinden sich 1.661 Personen in Quarantäne. Derweil haben nun schon 19 EN-Bürger die Krankheit überstanden und gelten als geheilt, vier davon aus Witten.

17.08 Uhr: Ein Teil der Schutzmasken, die das Land NRW gekauft hat, sind im EN-Kreis angekommen. Über die Bezirksregierung Arnsberg sind dabei 4400 Masken an den Kreis gegangen. Sie werden nun an die Kliniken und Pflegeheime verteilt.

16.52 Uhr: Kontaktverbot und Quarantäne sind für Opfer häuslicher Gewalt ein Albtraum. Die Gewalt gegen Frauen wird in der kommenden Zeit drastisch ansteigen, warnt die Frauenberatung EN. Ein Gespräch über Corona und die Folgen mit Leiterin Andrea Stolte.

14.55 Uhr: Die Werkstadt befürchtet, die Corona-Krise ohne finanzielle Hilfe nicht überstehen zu können. Allein die Absage aller Veranstaltungen und Vermietungen bis zum 19. April sorge für Umsatzeinbußen von etwa 70.000 Euro. Nach 43 Jahren ruft das Zentrum in den alten Mannensmannhallen deshalb zu Spenden auf. (Sparkasse Witten IBAN: DE15 4525 0035 0000 0349 00)

12.10 Uhr: Das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung in der Psychiatrischen Tagesklinik am EvK empfängt ab heute (Donnerstag, 26. März) die ersten Covid-19-Patienten und Verdachtsfälle. So sollen auch unter Quarantäne stehende Menschen ärztliche Versorgung erhalten. Zur Behandlung dort braucht es eine ärztliche Überweisung.

So lief der Mittwoch (25.März)

17.37 Uhr: Trotz Corona wird die Ruhrtalfähre ab 31. März wieder Gäste über den Fluss befördern. Sie nimmt aber - wegen des Kontaktverbots - nur 15 Passagiere pro Fahrt mit.

16.34 Uhr: Hausmannskost aus Bommern, Burger aus dem Truck oder griechische Küche: Wittener Restaurants liefern in der Coronakrise auch nach Hause. Wir stellen einige Angebote vor.

16.31 Uhr: Die Uni Witten greift Laboren bei Tests auf das Coronavirus unter die Arme. Die Lehrstühle für Virologie und Mikrobiologie, Immunologie und Physiologie sowie Pathophysiologie und Toxikologie stellen ihre Geräte zur Probenaufbereitung und Analyse ab sofort einem Dortmunder Labor zur Verfügung.

15.25 Uhr: Am Donnerstag (26.03.) eröffnet auf dem Gelände des Schwelmer Kreishauses nun auch eine stationäre Corona-Teststation ergänzend zu den vier Abstrich-Mobilen. Wie es dort abläuft, zeigt dieses Video. Damit soll die Zahl der möglichen Abstriche pro Tag mehr als verdoppelt werden. Bislang sammeln die vier Fahrzeuge 60 Proben täglich ein. Gleichzeitig geht das Behandlungszentrum in der Psychiatrischen Tagesklinik am EvK an den Start. Einen ersten Testlauf gab es am Mittwoch.

15.19 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt aktuell bei 97. In Witten stieg die Zahl um eine Person auf jetzt 25 Infizierte. 173 Menschen in der Stadt gelten als begründete Verdachtsfälle.

15.14 Uhr: Zehnmal ist bisher gegen das Kontaktverbot in Witten verstoßen worden. In allen Fällen hat die Stadt Bußgelder verhängt.

15.08 Uhr: Die Lebenshilfe Witten hat Sanktionen angedroht, sollten sich Mitarbeiter fahrlässig mit Corona infizieren. Die Geschäftsführung erklärt, warum.

12.15 Uhr: Die Wochenmärkte in Witten dürfen trotz der aktuellen Einschränkungen weiterhin stattfinden. Allerdings dürfen die Händler bis auf Weiteres nur noch Lebensmittel anbieten, aber keine anderen Produkte wie beispielsweise Uhren, Portemonnaies oder Kleidung.

12.05 Uhr: Wer in der nächsten Zeit in Witten heiraten will, muss das alleine mit dem Partner vor dem Standesbeamten tun. Angesichts der geltenden Kontaktbeschränkungen sind auch keine Trauzeugen mehr zugelassen. Auch Geburten müssen nicht mehr persönlich im Standesamt angezeigt werden, das gleiche gilt für Todesfälle.

11.53 Uhr: Rund 5000 Deutsche sitzen derzeit auf Kuba fest, weil ihre Rückflüge gestrichen wurden. Unter ihnen auch WAZ-Redakteurin Annette Kreikenbohm. Sie berichtet von der Insel.

So lief der Dienstag (24. März)

17.53 Uhr: Coronaviren können sich nicht auf das Trinkwasser übertragen, stellt Klaus Döhmen, Chef des Wittener Verbund-Wasserwerks, klar. Trotzdem gilt ein Pandemieplan für das Wasserwerk und Labor an der Ruhrstraße.

17.48 Uhr: Die Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde gelockert. Nun haben wieder mehr Eltern Anspruch darauf, ihre Kinder in die Einrichtungen zu bringen. Erzieherinnen kritisieren die Änderungen scharf und fordern mehr Schutz.

17.10 Uhr: Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) leiden allein in Witten fast 4000 Kleinunternehmer unter der Coronakrise. Vier von ihnen schildern hier ihre Erfahrungen.

16.44 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Witten auf 24 gestiegen. Im gesamten EN-Kreis sind es jetzt 92. Die anderen Betroffenen wohnen in Breckerfeld (1) Ennepetal (6), Gevelsberg (13), Hattingen (15), Herdecke (15), Schwelm (5), Sprockhövel (6), Wetter (7). Als begründete Verdachtsfälle gelten aktuell 520 Bürger, davon 172 in Witten. Insgesamt befinden sich 1.469 Personen im Kreis in häuslicher Quarantäne. Derweil gelten nun schon elf Personen als geheilt.

14.15 Uhr: Die Stadt setzt ab April vorläufig die Gebühren für Offene Ganztagsschulen (OGS), Kitas, Kindertagespflege sowie die Entgelte für die Mittagessen aus.

14.00 Uhr: Das Gesundheitsamt kann derzeit am Tag 60 Corona-Abstriche vornehmen. Viele Menschen stehen deshalb auf der Warteliste des mobilen Abstrichteams. Eine Wittenerin wartet seit einer Woche darauf, auf das Corona-Virus getestet zu werden. Ihr Mann ist Feuerwehrmann und bleibt deshalb ebenfalls zuhause, bis das Testergebnis feststeht.

So lief der Montag (23.März)

18.17 Uhr: Die Einhaltung des Kontaktverbots wird vom Ordnungsamt kontrolliert. Bei einem Verstoß werden mindestes 250 Euro fällig.

18.29 Uhr: Bald eröffnet in Witten ein Corona-Behandlungszentrum in der Psychiatrischen Tagesklinik. Diese steht leer - wegen eines Corona-Falls. Auch hier sind fehlende Atemschutzmasken ein Thema.

17.55 Uhr: Die Stadt nimmt alle Parkautomaten bis 19.04. außer Betrieb. So soll eine Ansteckung über die Tasten vermieden werden.

17.34 Uhr: Aufgrund des seit Montag geltenden Kontaktverbots hält die Stadt eine Sperrung der Naherholungsgebiete nicht mehr für erforderlich – und hebt sie auf.

16.53 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt aktuell bei 83. In Witten sind weiterhin 21 Menschen infiziert. Gestiegen sind die Zahlen in Gevelsberg (11), Hattingen (13), Herdecke (15), Schwelm (3), Sprockhövel (10). Vier Personen gelten im Kreis als geheilt, zwei davon aus Witten. Wegen der steigenden Zahl von Verdachtsfällen plant der Kreis ein Drive-in-Testzentrum für Corona-Abstriche.

16.51 Uhr: Großer Andrang herrscht derzeit bei den Baumärkten. Auch der Wertstoffhof des Kreises macht für zwei Wochen dicht.

15.28 Uhr: Das Kontaktverbot wegen der Corona-Gefahr wird von den meisten in Witten eingehalten. Fast alle Läden kontrollieren inzwischen auch den Einlass.

15.18 Uhr: Die Kreisverwaltung schließt nun auch das Jobcenter. Für die Betroffenen soll das laut Kreis keine finanziellen Nachteile haben. Anliegen sollen telefonisch oder per Mail vorgetragen werden.

10.30 Uhr: Auch in Zeiten von Corona bleibt die Wittener Tafel offen, allerdings mit reduziertem Angebot. Weiterhin geöffnet ist das Tafellädchen von 9 bis 13 Uhr, in dieser Zeit ist auch das Büro besetzt. Die Frühstückszeiten wurden erweitert auf 8:30 bis 11:30 Uhr. Dafür muss das Mittagessen vorerst entfallen.


So lief der Sonntag (22. März)

18.01 Uhr: Ab Montag, 23. März, erweitert die Stadt das Angebot der Kita-Notbetreuung aufgrund geänderter Vorgaben des NRW Familien-Ministeriums. Auch Kinder, von denen nur ein Elternteil eine Schlüsselperson ist, können nun ein Betreuungsangebot nutzen.

17.33 Uhr: Witten war am Wochenende wie leergefegt. Die meisten hielten sich an die verschärften Sicherheitsauflagen. Es gab nur einzelne Ausreißer.

15.38 Uhr: Die Zahnklinik am Marien-Hospital beklagt katastrophale Zustände. Denn Mundschutz und Handschuhe sind derzeit Mangelware.

14.08 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle hat sich in Witten von Samstag auf Sonntag (22.03.) von 16 auf 21 erhöht. Im EN-Kreis sind es nun 75 bestätigte Infektionen.

So lief der Samstag (21. März)

18 Uhr:Trotz des schönen Frühlingswetters blieben am Samstag viele Wittener wegen der Corona-Gefahr wie empfohlen zu Hause. Geschäfte und Supermärkte lassen nur noch eine begrenzte Zahl an Kunden rein.

16.43 Uhr: Es gibt neun neue Coronafälle im Kreis – insgesamt nun 61. In Witten liegt die Zahl der Infizierten bei 16. Am Freitag waren 17 Fälle gemeldet worden. Dabei handelte es sich um einen Fehler in der Statistik.

So lief der Freitag (20. März)

19.19 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Witten macht Ernst mit der Überprüfung der Corona-Verbote. Es wurden bereits mehr als 180 Betriebe kontrolliert.

17.24 Uhr: Die Stadt hat wegen der Corona-Gefahr jetzt auch die beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt dicht gemacht. Dort war es gerade bei dem schönen Wetter der vergangenen Tage immer wieder zu Menschenansammlungen gekommen.

19.57 Uhr: Das Wittener Reisebus-Unternehmen Hafermann hat wegen der Coronakrise Kurzarbeit angemeldet. Reisebüros bekommen für ihre Arbeit kein Geld.

16.16 Uhr: In Witten gibt es nun 17 nachgewiesene Sars-Cov-2-Infektionen. Im ganzen EN-Kreis sind es 52 Corona-Fälle. Als begründete Verdachtsfälle gelten inzwischen 505 Menschen im Kreis, 144 davon aus Witten.

15.18 Uhr: Auch Tagespflege-Einrichtungen für Senioren müssen seit Mittwoch geschlossen bleiben. Doch an einigen Stellen gibt es Notgruppen. Ambulante Pflegedienste tun alles, um Mitarbeiter und Patienten vor einer Infektion zu schützen. Doch manchen gehen bald die Schutzmasken aus.

14.18 Uhr: Seit Freitag zieht auch das Evangelische Krankenhaus Witten nach. Die Klinik schließt ihre Pforte für Besucher. Zum Schutz von Patienten und Personal.

13.18 Uhr: Zum ersten Mal ist im EN-Kreis ein Mensch an Covid-19 gestorben. Der 58-jährige Mann aus Ennepetal lag im Krankenhaus in Schwelm.

11.47 Uhr: Über 200 Studenten der Uni Witten/Herdecke, überwiegend angehende Humanmediziner, wollen angesichts der Coronakrise in Krankenhäusern helfen.

So lief der Donnerstag (19. März)

19.59 Uhr: Das Parken am Platz der Gedächtniskirche ist ab sofort bis zum 19. April kostenlos. So will die Stadt all denjenigen helfen, die weiterhin täglich in der Innenstadt zur Arbeit müssen.

19.39 Uhr: Die Stadt warnt vor Fake News, die sich derzeit in den sozialen Netzwerken verbreiten. Es wird behauptet, die Feuerwehr fahre durch Witten und fordere per Lautsprecherdurchsage die Bürger auf, soziale Kontakte zu vermeiden und die Wohnung nicht zu verlassen. „Das ist natürlich nicht der Fall!“, stellt die Stadt in einem Facebook-Post klar.

17.23 Uhr: Die Kirchen in Witten suchen nach Möglichkeiten, trotz Gottesdienst-Verbots Angebote für Gläubige zu schaffen. Einige Kirchen werden geöffnet.

16.52 Uhr: Positiv auf das Virus getestet wurde jetzt auch mindestens ein Gast der EN-Sportlerwahl, die am 10. März noch bei den Stadtwerken in Witten über die Bühne ging. Die Folge: 86 Besucher müssen nun in Quarantäne.

12.29 Uhr: 37 Schüler und Lehrer der Hüllbergschule in Witten-Annen wurden am Donnerstag (19.3.) auf das Coronavirus getestet. Nachdem das Testergebnis einer Lehrerin der Grundschule am Montag (16.3.) positiv ausgefallen war, ordnete das Kreisgesundheitsamt eine 14-tägige häusliche Quarantäne für die 168 Schüler und Lehrer an.

12.08 Uhr: Die Stadt verschärft ihren Kampf gegen die Ausbreitung des Virus und hat neue Maßnahmen bekannt gegeben. Öffentliche Trauerfeiern werden untersagt, Trauungen sind nur noch im ganz kleinen Kreis erlaubt. In Witten sind jetzt 15 Personen an Covid-19 erkrankt.

11.53 Uhr: Wegen der Corona-Krise hat die Wittener Martin-Luther-Gemeinde ihren ersten Gottesdienst online gestellt. Die Klickzahlen sind erstaunlich.

10.00 Uhr: Die Stadt Witten schließt ab Donnerstag das Rathaus und seine Außenstellen. In dringenden Fällen gibt es noch Termine.

09.16 Uhr: Nicola Steinbach (27) aus Witten lebt seit fünf Jahren in Florenz. Nun ist sie seit zwölf Tagen in Quarantäne und gibt Tipps, wie man diese Zeit übersteht.

06.25 Uhr: Rund 180 Kinder haben bislang die Notbetreuung in Schulen und Kitas in Anspruch genommen. Ihre Eltern arbeiten in den „unverzichtbaren“ Berufen.

So lief der Mittwoch, 18. März

18.23 Uhr: Angesichts der Corona-Krise entstehen in Witten Gruppen, die ihren Mitmenschen durch die schwere Zeit helfen wollen. Etwa, indem sie für Ältere oder Risikogruppen einkaufen gehen.

17.21 Uhr: In Ennepetal ist am Mittwoch (18.3.) die Reha-Klinik Königsfeld wegen einer positiv getesteten Mitarbeiterin geschlossen worden. Rund 190 Patienten und 120 Beschäftigte müssen in Quarantäne. Kreisweit gibt es inzwischen 38 bestätigte Corona-Fälle (Vortag 32). Witten blieb am Mittwoch (18.3.) konstant bei 13.

15.08 Uhr: Die Ärztliche Qualitätsgemeinschaft Witten möchte in der Stadt ein zentrales Behandlungszentrum für Corona-Patienten und Verdachtsfälle einrichten. Das teilte das Ärztenetz am Mittwoch (18.03.) mit. Entstehen soll es am Ev. Krankenhaus oder am Marien-Hospital. Die Verhandlungen laufen.

13.08 Uhr: Landrat Olaf Schade hat sich nicht mit dem Coronavirus infiziert. Der Test war negativ, teilte der Kreis am Mittwochmittag (18.3.) mit.

11.51 Uhr: Mit einer Allgemeinen Verfügung schränkt die Stadt Witten das öffentliche Leben noch stärker ein. Die Stadtverwaltung folgt den Vorgaben des Landes, geht teilweise noch darüber hinaus. Was jetzt noch erlaubt ist.

09.48 Uhr: Das Marien-Hospital untersagt ab sofort (18.03.) alle Krankenbesuche außer in Ausnahmefällen. Am EvK sind Besuche vorerst weiterhin möglich.

So lief der Dienstag (17. März)

17.28 Uhr: Die Universitätsambulanz und die Zahnklinik an der Uni Witten/Herdecke sagen für die kommenden Wochen alle nicht notwendigen Termine ab. Die Uni verschiebt ihren Semesterstart und schickt viele Mitarbeiter ins Homeoffice.

16.51 Uhr: Bewohner des Seniorenzentrums in Witten-Annen sind Sonntagnacht mit Husten ins Krankenhaus gekommen. Ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist bislang völlig unklar.

13.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt am Dienstag (17.3.) deutlich innerhalb eines Tages an – im EN-Kreis auf 32, in Witten auf 13.

12.12 Uhr: Die Stadt Witten verbietet alle öffentlichen und private Veranstaltungen. Auch Bars, Cafés, Einkaufszentren wie die Stadtgalerie und Fitnessstudios müssen schließen. Die strengen Regeln gelten ab Donnerstag (18.3.).

So lief der Montag (16. März)

19.10 Uhr: Eine Lehrerin der Hüllbergschule wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises hat deshalb für 168 Personen in Witten für 14 Tage häusliche Quarantäne angeordnet.

18.43 Uhr: Der Ennepe-Ruhr-Kreis meldet eine neue, bestätige Coronavirus-Infektion. Damit gibt es aktuell 21 Fälle im EN-Kreis, darunter sechs in Witten.

15.41 Uhr: Landrat Olaf Schade muss für 14 Tage in Hausquarantäne. Er hatte an einer Sitzung teilgenommen, in der eine später positiv auf das Coronavirus getestete Person saß.

14.57 Uhr: Alle Schulen und Kitas in Witten sind seit Montag geschlossen. Für die Schulen gilt bis einschließlich Dienstag (17.3.) eine Übergangsfrist. Auch die meisten Kitas haben am Montag noch für Eltern mit dringendem Bedarf geöffnet. In den nächsten Tagen soll dann die Notbetreuung starten.

13.39 Uhr: Der öffentliche Nah- und Regionalverkehr im Raum Witten ist bisher noch nicht eingeschränkt worden. Es gelten aber besondere Vorsichtsmaßnahmen.

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