TV-Serie

Wahl-Hünxerin bei „Das große Backen“ - Torten wie Kunstwerke

Alles Zucker! Mit dieser Deko – darunter gab es natürlich eine Torte – bewarb sich Carolin Inkmann bei „Das große Backen“.

Alles Zucker! Mit dieser Deko – darunter gab es natürlich eine Torte – bewarb sich Carolin Inkmann bei „Das große Backen“.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Hünxe/Schermbeck.  Carolin Inkmann backt, um sich zu entspannen. Die Wahl-Drevenackerin liebt Torten und machte jetzt bei „Das große Backen“ mit. Zu sehen auf Sat.1

Es duftet köstlich in der Küche von Carolin Inkmann am Buchenweg – Brownies nach US-Rezept verführen zum Naschen. Die 40-Jährige begreift sich als Drevenackerin, obwohl ihre Adresse so gerade auf Schermbecker Gebiet liegt. Und sie backt, kunstvoll verzierte Torten sind die Leidenschaft der vierfachen Mutter. Sie hat sich ein Herz gefasst und sich für die Sat.1- Serie „Das große Backen“ beworben. Am 1. September läuft die siebte Staffel an, mit dabei Carolin Inkmann.

Backen ist Entspannung

Bei vier Kindern, drei, fünf, sechs und 13 Jahre alt – woher nimmt sie die Zeit zum Backen? „Backen ist für mich Entspannung“, sagt sie, „ich kann dann völlig abschalten“. Ihre Leidenschaft für Motiv-Torten entdeckte Carolin Inkmann, als ihre Tochter sich eine Meerjungfrauentorte zum Geburtstag wünschte. Seitdem experimentiert sie mit Fondant, einer Zuckermasse, mit der sie sogar Pommes und Hamburger auf eine Torte gezaubert hat.

Und jetzt „Das große Backen“, ein Abenteuer auf Schloss Stülpe in Brandenburg. Bevor es losging, hat Carolin geübt. „Es gab Torten ohne Ende, ich habe alles ausprobiert, Blätterteig, Brandteig, alle Klassiker...“ Dann ging’s im Mai/Juni los. „Man packt für fünf Wochen, weil man nicht weiß, wann man rausfliegt“, erläutert Carolin Inkmann. Mann und Mutter haben sich um den Nachwuchs gekümmert. Und, klar: Carolin verrät nicht, wie es gelaufen ist.

Die Kamera ist immer dabei, auch wenn es gerade nicht gut läuft

Nur soviel: Entspannung war das Backen für die Wahl-Drevenackerin diesmal nicht. „Es ist immer die Kamera dabei, auch in den kritischen Situationen, wenn der Countdown läuft“, sagt sie. Und: „Den Druck, den ich hatte, habe ich mir komplett selbst gemacht. Das Team war nett und hat alles für eine entspannte Atmosphäre getan.“ Backen nach Zeit, das kannte sie zuvor nicht. „Es hat mich geärgert, ich habe Torten abgeliefert, die mir sonst so nicht genügen würden.“ Das sei schon ein Kampf mit dem eigenen Ego gewesen.

Carolin Inkmann kreiert nicht nur gern Torten, sie geht das Hobby intensiv an, besucht Tortenmessen – ja, so etwas gibt es in Deutschland und ganz Europa. Sie nimmt an Wettbewerben teil, bringt Schaustücke zur Bewertung der Jury mit. Kleine Kunstwerke sind das. Bei Workshops mit Profis holt sie sich Tipps, fachsimpelt. „Die Tortenszene ist eine sehr liebenswerte Szene“, sagt sie. Menschen eben, die sich stundenlang über Torten unterhalten können, „ich komme dann völlig selig wieder heim“.

Beim Wettbewerb „Das große Backen“ mochte sie vor allem die Gemeinschaft mit den anderen Kandidaten, „wir waren ganz eng miteinander und sind es immer noch“. Gemeinsam habe man Extremsituationen erlebt, die sie wohl so schnell nicht wieder vergessen wird.

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