Gemeindefest

Premiere: „Schermbeck karibisch“ kommt bei Besuchern gut an

Mandy  und Robert Stein sowie Katja  und Ricardo Boksteen (v.l.)  genießen mit Cocktails die Sonne bei „Schermbeck karibisch“.

Mandy und Robert Stein sowie Katja und Ricardo Boksteen (v.l.) genießen mit Cocktails die Sonne bei „Schermbeck karibisch“.

Foto: Markus Joosten

Schermbeck.   Die erste Auflage des Events erhält von den Gästen gute Kritiken – obwohl das Wetter nicht immer mitspielte. Lob gibt es für das schöne Ambiente.

T-Shirt-Wetter und Regenschirm bei der Premiere von „Schermbeck karibisch“: Zahlreiche Besucher entspannten trotz des wechselhaften Wetters bei „Schermbeck karibisch“ in der Strandkulisse mit 80 Tonnen feinem Sandstrand und Liegestühlen.

Pünktlich am Donnerstag erklangen die ersten Sambaklänge nach der offiziellen Eröffnung von Bürgermeister Mike Rexforth. „Wir haben für die Schermbecker Bürger etwas Sonne und auch erstmalig ein ganz anderes Format nach Schermbeck geholt. Ich freue mich drauf und hoffe, dass alle Gäste aus Nah und Fern richtig viel Spaß an diesem Wochenende haben“, so Mike Rexforth.

Cocktails und Samba-Rhythmen

Das erste Open-Air-Festival „Schermbeck karibisch“ kam beim Publikum gut an. Tagesurlauber und Familien besuchten besonders Samstag und Sonntag die Veranstaltung, da der Freitag regelrecht ins Wasser fiel und das Wetter alles andere als karibisch war. Das jedoch schreckte zahlreiche Gäste am Abend nicht ab. Sie kamen, so Felix Henkel von der Firma „Beach Projekt“, eine halbe Stunde später, als der Regen aufgehört hatte. Feinschmecker testeten mehre Rumsorten an der Cocktailbar und mitreißende Samba- und Latino-Rhythmen sorgten für das richtige tropische Strandfeeling.

Vor allem am Samstag besuchten Liebhaber musikalischer Unterhaltung und heißer karibischer Rhythmen mit den Bands „Furumba“ und „Latino Total“ und „Roots“ das Fest.

„Sandstrand“ für Familien mit Kindern

Zahlreiche Familien mit ihren Kleinkindern zog es ebenfalls an den Veranstaltungstagen in die aufgebaute Strandkulisse. Gut angenommen wurde der überdimensionale Sandkasten, der tagsüber besonders von den Kleinen in Beschlag genommen wurde, während die Eltern unter Palmen vom stressigen Alltag abschalteten und das Urlaubsgefühl vor der Haustür erleben konnten. Beim Familiensonntag gab für die kleinen Gäste viel Spaß und Abwechslung: Ob beim Sandburgen bauen, am Piraten-Schminkstand oder bei der Schatzsuche.

Treffpunkt für Schermbecker und Besucher

„Tolles Ambiente und sehr schön, besonders für Eltern, die ihre Kinder entspannt hier spielen lassen können“, sagte Heidi Stiemer. Dies konnte auch Basti Schmidt unterstreichen. Der Vater allerdings fand, dass die Sandfläche, besonders während des Beach-Volleyball-Turniers, etwas zu klein geraten sei.

„Eine tolle Sache ist das. Vor allem deshalb, weil man heute hier auch mal andere, neue Gesichter antrifft als wie beim Bankgeflüster oder dem Sommerstraßenfest. Ich habe richtiges Sommerfeeling“, freute sich Sibel Kösebay, die in gemütlicher Runde am Samstag bei der karibischen Nacht an ihrem Longdrink „Sex on the Beach“ schlürfte.

Beachvolleyball-Turnier auf dem Sandplatz

Andy Simon (29 ) hatte ebenfalls an diesem Tag viel Spaß mit seinen beiden Kindern. „Das ist ein toller gemeinsamer Treffpunkt für Familien hier im Zentrum. Jeder kennt jeden, deshalb finde ich diese Idee von Schermbeck Karibisch richtig gut“.

Voll auf ihre Kosten kamen auch die Freizeitsportler beim Beach-Volleyball-Turnier. Neun Zweiterteams traten beim Wettkampf auf dem Spielfeld vor dem Rathaus gegeneinander an. Sie gaben auf dem Sand ihr Bestes. Es wurde geschmettert, gepasst und gebaggert. Das Teilnehmerfeld sei richtig gut für eine erste Veranstaltung, so Felix Henkel.

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