Klimanotstand spaltet Politik

Osterfeuer-Aus in Hamminkeln: USD zählt die CDU an

Der USD-Fraktionsvorsitzende Helmut Wisniewski zählt die CDU in der Debatte um die Folgen des Klimanotstands an.

Der USD-Fraktionsvorsitzende Helmut Wisniewski zählt die CDU in der Debatte um die Folgen des Klimanotstands an.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Der USD-Fraktionsvorsitzende Helmut Wisniewski wirft der CDU vor, keine eigene Meinung mehr zu haben und den Grünen nachzurennen.

Der Fraktionsvorsitzende der USD, Helmut Wisniewski, ist richtig sauer. Ziel seines Zorns in der Debatte um Osterfeuer- und Feuerwerks-Aus ist der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Dieter Wigger, dessen Partei gemeinsam mit den Grünen für die Ausrufung des Klimanotstands in Hamminkeln gestimmt hatte. „Der Kollege Wigger muss zum Ohrenarzt, weil er nicht mitbekommen hat, was der Bürgermeister während der Ratssitzung gesagt hat“, zürnt der Dingdener.

Denn Bernd Romanski habe ja im Vorfeld der Abstimmung erklärt, welche Konsequenzen er als Verwaltungschef ziehen werde, wenn der Klimanotstand in Hamminkeln komme und Wigger und seine Fraktion hätten trotzdem zugestimmt. „Ich verstehe nicht, dass die CDU den Grünen nachrennt. Die haben keine eigene Meinung mehr“, beklagt Wisniewski.

„So kann man keine Ratsarbeit machen“

Angesichts der Haltung des Bürgermeisters bekomme die CDU nun „das Heulen und Zähneknirschen. So kann man keine Ratsarbeit machen.“ Der USD-Fraktionschef fordert nun die CDU auf, doch einen Antrag zu stellen, um Feuerwerke und Osterfeuer zuzulassen.

So wie sich die Situation jetzt darstelle, habe die CDU jetzt wohl Angst vor der eigenen Courage und suche mit dem Bürgermeister „einen Buhmann. Da muss man ehrlich bleiben.“ Es sei eine Sauerei, dass Wigger jetzt andere - sprich Romanski - schlecht mache.

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