Brauchtum

Klaus Koprowksi regiert die Männerschützen Hamminkeln

Klaus Koprowski freut sich mit seiner Königin Sabine Kolbrink-Zeltner über den Sieg. ,

Klaus Koprowski freut sich mit seiner Königin Sabine Kolbrink-Zeltner über den Sieg. ,

Foto: Gerd Hermann / FFS

Hamminkeln.  Hamminkelns Männerschützen suchten einen König – Klaus Koprowski wollte das Amt und er traf. Seine Königin ist Sabine Kolbrink-Zeltner.

Die Böllerschüsse verkündeten es um 14.20 Uhr: Hamminkeln hat einen neuen Schützenkönig. Klaus Koprowski (52) machte fünf Minuten vorher kurzen Prozess und holte den Vogel von der Stange. Großer Jubel brandete bei den zahlreichen Zaungästen auf dem festlich geschmückten Platz am Mühlenrott, auf.

Zur Königin erwählte sich der Kfz-Mechatroniker die 50-jährige Friseurmeisterin Sabine Kolbring-Zeltner, die nach dem Treffer strahlend an seiner Seite stand, um die zahlreichen Glückwünsche entgegenzunehmen. Im Jahr 2015, als das frisch gebackene Schützenkönigspaar als Thronpaar selbst ein Schützenfest miterleben durfte, haben sie sich entschlossen, selbst Königspaar zu werden.

Beim ersten Anlauf hat es schon geklappt

Schon beim ersten Versuch gelang dem neuen König das Vorhaben, was beide natürlich sehr freut. Aber auch die Ehrenpaare Ralf Kolbrink und Annette Koprowski, Christoph und Elke Knauf, Oliver und Silke Eichelberg, Helmut und Jutta Berning, Heinz Friedrich und Brigit Kamps, sowie Volker und Iris Nagel freuen sich mit dem Paar auf eine tolle Zeit. „Wir werden es heute Abend krachen lassen“, versprachen die Majestäten.

Das Nachsehen hatte der Mitbewerber Carsten Biggel, der es sportlich nahm und zu den ersten Gratulanten gehörte. Im nächsten Jahr wird er einen weiteren Versuch starten, kündigte er an. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der Vorjahreskönig Dietmar Berning: „Alles hat seine Zeit. Wir hatten ein tolles Jahr mit einem wunderbaren Vorstand, der uns das Königsjahr leicht gemacht hat“, so Berning. Dem neuen König wünsche er: „Genau so ein geiles Jahr wie wir das hatten“.

Unwetter: Schießen abgebrochen und Zuschauer in Sicherheit gebracht

Der Vorstand des Männerschützenvereins freute sich über die zahlreichen Besucher, die der Einladung zu den Festtagen folgten. „Schon am Freitagabend war das Zelt rappelvoll“, berichtete Pressesprecher Michael Arnold.

Das Preisschießen am Samstag stand dann unter keinem guten Stern. Auch Hamminkeln wurde vom Unwetter nicht verschont. „Wir hatten das Gefühl wir schwimmen hier weg“, so Arnold. Und um die Menschen vor Blitzeinschlägen zu schützen, wurde das Schießen abgebrochen, die Sicherheit geht vor. Alle Besucher mussten ins Zelt, denn die Fahnenstange am Zelt war der höchste Punkt in der Umgebung. Da der Starkregen mit dem Gewitter gleich zweimal hintereinander auftrat, wurde der Schießwettbewerb abgebrochen.

Preisschießen am Sonntag abgekürzt

Das Preisschießen wurde Sonntagmittag fortgeführt und um 13 Uhr allerdings zugunsten des Königsschießens vorzeitig beendet. Bis auf einen, den Ehrenpreis für den Rumpf, wurden alle Preise vergeben. Im März 2020 wird man diesen Preis dann nachträglich ausschießen. Den Kopf schoss Matthias Krusdick, den rechten Flügel Arthur Peters, den linken Flügel sicherte sich der Kaiser Christian Schaffeld, das Zepter Henk Lendrink und den Reichsapfel erhielt Erich Schlabes.

Nach der Parade auf dem Rathausvorplatz erfolgte die Inthronisation des neuen Königspaares Klaus Koprowski und Sabine Kolbring-Zeltner sowie die Verleihung der Orden an die Sieger des Preisschießens.

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