Wohnen

Immobilia der Nispa in Wesel informierte zum modernen Wohnen

Die Immobilia an der Sparkassen-Hauptstelle und dem Berliner Tor informierte rund um das Thema Wohnen.

Die Immobilia an der Sparkassen-Hauptstelle und dem Berliner Tor informierte rund um das Thema Wohnen.

Foto: Arnulf Stoffel

Wesel.   Auf der „Immobilia“ konnten sich Interessenten über Wohntrends und die Gestaltung ihrer Häuser informieren. Schulen zeigten „Traumhäuser“.

Rund um den Platz am Berliner Tor und im Sparkassen-Hauptgebäude präsentierten sich etwa fünfzig Unternehmen und Anbieter von Dienstleistungen für Haus und Wohnen - ob nun Architekten, Handwerker oder Lüftungsbauer.

Anregungen für die eigenen vier Wände

„Dafür ist man hier, um sich Anregungen zu holen. Das sind so grundlegende Sachen – daran denkt man oft nicht.“ Alexsandra und Dominik Nabukova blieben draußen direkt am Stand des Raumausstatters Plückelmann stehen. „Wir planen, neu zu bauen. Schermbeck ist unser Ziel“, erklärten die beiden jungen Weseler.

Dabei konnte man auch ein paar grundlegende Trends erfragen, so wie zum Beispiel beim Heizungs-und Lüftungsbauer Koch nach dem Heizen der Zukunft. „Öl ist definitiv tot, die Auflagen dafür werden auch immer höher“, machte Peter Koch deutlich.

Einbruchs- und Umweltschutz sind die Themen

In Sachen Fenster stehe die Kombination aus „Einbruchschutz und Umweltschutz“ grade hoch im Kurs, meinte sein Nachbar Martin Biesemann. „Ob Kunststoff- oder Holzfenster oder Wärmedäm-mung, mit Solar-Rolladen und Verschluss – viele sagen, sie wollen neu ins Haus investieren.“

Ein paar Schritte weiter lockte der Voerder Badgestalter Hekö mit einer Kombination aus Bidet und Toilette mit angewärmtem Sitz und einer Düse mit Fön, die das Toilettenpapier ersetzen. „Das ist in Japan gang und gäbe“, sorgte Verkäuferin Heike Schnepel bei Steffen Schulte-Ortbeck für Erstaunen. „Das find ich echt krass“, meinte der Oberhausener.

Fördermöglichkeiten und Internetmakler

Der LBS-Gebietsleiter Thomas Stachowski hatte einige Anfragen nach staatlicher Förderung, Kindergeld, Riester und in Bezug auf die „ganz klassische Immobiliensuche“ zu beantworten, wie er berichtete. Den Informationen von Immobiliendienstleistern wie „McMakler“ gegenüber zeigte er sich skeptisch: „Man sollte sich auf jeden Fall einen realen Marktpreis geben lassen.“

Innovationen für Gewerbetreibende

Im Sparkassen-Hauptgebäude konnten sich Interessierte einen Überblick über das Immobilienangebot des Hauses machen. Erstmals gab es einen Bereich für Gewerbetreibende, wo die Wirtschaftsförderer von Wesel und Schermbeck oder Delta Port für ihre Objekte warben – und innovative Ideen wie flexibel anzumietende „Cubes“-Büroräume zu sehen waren. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Friedrich-Wilhelm Häfemeier, freute sich über den „sehr starken Besuch“. Ein großes Interesse bestehe an altengerechtem Wohnen und an Grundstücken für junge Familien. Er konnte auch stolz verkünden, dass die neue Wohnanlage an der Moltke­straße schon so gut wie komplett vermarktet sei. Was Mietpreise angeht, stiegen diese in Wesel und Orten wie Hamminkeln, Schermbeck oder Hünxe noch „moderat“, Dinslaken sei da „deutlich teurer“.

Kinder gestalteten ihre Traumhäuser

Ingrid und Josef Burgschweiger schauten nach Eigentumswohnungen. „Da war aber wenig angeboten“, lautete ihre persönliche Bilanz. „Wir haben vor 20 Jahren gebaut, das ist heute teuer geworden“, war ihre Beobachtung.

Für Aufsehen sorgten die sechs „Traumhaus“-Modelle der Weseler Grundschulen, für die die Besucher abstimmen konnten. „Die Villa Blumenkamp“, gefiel Yvonne Sawatzki am besten. Die Blumenkamperin fand aber anerkennende Worte für alle Arbeiten: „Das haben die toll hinbekommen.“

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