The Voice of Germany

Für Björn Amadeus Kahl ist "The Voice of Germany" das "richtige Format"

Wesel.   Björn Amadeus Kahl, der lange in Wesel gelebt hat und 2011 am Konrad-Duden-Gymnasium sein Abitur gemacht hat, ist am Freitagabend in der neuen Staffel von „The Voice of Germany“ zu sehen. Bei den "Blind Auditions" hofft er, dass sich die Stühle von den Coaches Stefanie Kloß, Samu Haber, Rea Garvey sowie Smudo und Michi Beck umdrehen.

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Dreht sich ein Stuhl um oder dreht er sich nicht? Das ist die alles entscheidende Frage bei der Musikshow „The Voice of Germany“, die ab heute Abend wieder zahlreiche Fans im Fernsehen verfolgen und dabei mit den Kandidaten mitzittern werden. Diese müssen bei den so genannten „Blind Auditions“ nämlich vor den bekannten Juroren Stefanie Kloß, Rea Garvey, Samu Haber, Smudo und Michi Beck singen, ohne dass diese sie sehen. Nur wenn den Juroren gefällt, was sie hören, und sie ihre Stühle umdrehen, kommt der Kandidat in die nächste Runde. Bewegt sich kein Stuhl, fliegt er raus. Die zweite Folge am Freitag wird die Familie von Björn Amadeus Kahl in Wesel mit besonderer Spannung verfolgen, denn dann ist der Auftritt des 22-Jährigen vor der Jury von "The Voice of Germany" zu sehen.

Studium in Osnabrück

Geboren wurde Björn Amadeus Kahl in Hessen, aufgewachsen ist er in Thüringen. Einen Großteil seiner Schulzeit verbrachte der sympathische junge Mann in Wesel, nahm Klavierunterricht an der Musik- und Kunstschule und machte 2011 sein Abi am Konrad-Duden-Gymnasium. Anschließend ging er nach Osnabrück um Musikerziehung mit dem Hauptfach Popgesang zu studieren. „Mein großer Traum ist es, professionell Musik zu machen“, sagt Björn Amadeus Kahl. Musik zu unterrichten kann er sich aber auch vorstellen - nebenbei oder als „Notfallplan.“

Erste Bühnenerfahrungen hat der junge Sänger längst gesammelt - sei es bei Musicals in der Musik- und Kunstschule oder bei Benefizkonzerten seiner Mutter Bettina Alms. Der Student schreibt eigene Lieder, gefühlvolle deutschsprachige Singer/Songwriter-Stücke. Anfang des Jahres bekam er ein Popstipendium des Landes Niedersachsen und konnte so eines seiner eigenen Lieder professionell produzieren. Ein Video dazu ist auf Youtube zu sehen.

„Es gibt zwei Wege, um eine Musikkarriere zu starten“, ist Björn Amadeus Kahl überzeugt. Entweder sammle man möglichst viele Auftritte in der Hoffnung, irgendwann den Durchbruch zu schaffen. „Oder man nutzt die außergewöhnliche Möglichkeit, sich durch eine Musikshow schnell einem breiten Publikum vorzustellen.“ Der 22-Jährige entschied sich für diese Möglichkeit, weil er überzeugt ist, dass „diese Show für mich das richtige Format ist“. Bei „The Voice of Germany“ werde niemand bloßgestellt, lobt er. Die Fernsehaufnahmen waren Neuland für den jungen Sänger. „Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, war eine außergewöhnliche Erfahrung.“