Den Nachwuchs kreativ fördern

Wesel.   Zum Auftakt ihrer „Leuchtturmveranstaltung“ vor über 100 geladenen Gästen – darunter Stifter, Sponsoren und Vertreter aus Schule, Kirche und Politik – dankte der Vorstandsvorsitzende der Kreaktiv-Bürgerstiftung Rhein-Lippe, Josef Hermsen, im Rahmen der Begrüßung den Verantwortlichen von Gastgeber Altana dafür, „nach drei Jahren wieder hier sein zu dürfen.“

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Zum Auftakt ihrer „Leuchtturmveranstaltung“ vor über 100 geladenen Gästen – darunter Stifter, Sponsoren und Vertreter aus Schule, Kirche und Politik – dankte der Vorstandsvorsitzende der Kreaktiv-Bürgerstiftung Rhein-Lippe, Josef Hermsen, im Rahmen der Begrüßung den Verantwortlichen von Gastgeber Altana dafür, „nach drei Jahren wieder hier sein zu dürfen.“

Altana-Vertreter Oliver König unterstrich, dass die Stiftung die Eigenständigkeit von Kindern fördert und sie auf das Leben vorbereitet. „Heute Abend können Sie sich mal auf die Schulter klopfen“, lobte er und zeigte sich zugleich als Köln-Fan – augenzwinkernd – „schockiert, dass sie als Spende Geld vom Fanclub des FC Bayern angenommen haben.“

Die Kreaktiv-Bürgerstiftung erweise durch ihre Arbeit „der Region einen wichtigen Dienst“, unterstrich der Leiter Finanzen und Controlling des Unternehmens weiter. „Es ist wichtig, Fachkräfte zu bekommen. Das geht nur, wenn die ganze Region einen Wert hat“, legte er zugleich ein Bekenntnis seitens Altana zum Verbleib am Standort Wesel ab.

Die Kinder standen dann auch programmlich ganz im Mittelpunkt der von Klaus-Peter Roelvinck entspannt souverän moderierten Veranstaltung.

Heiko Fänger sorgte für Stimmung

Den Auftakt bildete der Gitarrist und Sänger Heiko Fänger mit der Kinder-Mitmach-Show „Ingas Garten“ und Liedern über die „Hummel“, die „Krähe“; die „Ameisen“ und den „Waschbär-Tanz“, der nicht nur die kostümierten Kids, sondern auch die anderen Anwesenden zum Tanzen, Klatschen und Bewegen animierte.

Der preisgekrönte Konrad-Duden-Gymnasiumsschüler Oskar Moritz überzeugte mit der Vorlesung des plattdeutschen Textes „Ohne Höndi geht ett niet“.

Und die Schüler der vierten Klasse des Teilstandortes Loikum-Wertherbruch der Grundschule Mehrhoog sorgten mit ihrem plattdeutschen Stabpuppenspiel über den „dicken fetten Pannekoeken“, der sich nicht von den diversen Tieren, aber von zwei hungernden Kindern essen lässt, für Rührung.

Der offizielle Teil wurde mit einer Debatte um die Medienkompetenz von Kindern im digitalen Zeitalter abgeschlossen.

Zuvor hatte der Projektleiter des Essener Vereins Medien-Monster, Marc Velten, eine Art Impulsreferat über die Notwendigkeit gehalten, Kinder und Jugendliche vernünftig zu betreuen und anzuleiten. Er empfahl die Heranwachsenden genau da abzuholen, wo sie sich sowieso schon bewegen – im Netz – und sie „zu kreativen Mitgestaltern zu machen.“

Diskussion über Altersgrenzen

In der anschließenden Diskussionsrunde waren sich die diversen Fachleute einig, dass man die Kinder auf diese Dinge vorbereiten muss – ein Aspekt war dabei das Alter, ab wann das geschehen sollte. Die Kinder- und Jugendmedizinerin Stephanie Boßerhoff und der stellvertretende Schulleiter des Konrad-Duden-Gymnasiums, Kolja Pilarek, stellten klar, dass ein Medienkonsum unter drei Jahren aus ihrer Sicht nicht sinnvoll ist.

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