Herbstklausur der CDU-Fraktion

Breitbandausbau in Hünxe soll 2020 starten

In Hünxe soll der Breitbandausbau 2020 starten.

In Hünxe soll der Breitbandausbau 2020 starten.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Hünxe.  Die CDU-Fraktion Hünxe traf sich zur Herbstklausur und beschäftigte sich dort mit den Themen, die künftig in der Gemeinde eine Rolle spielen.

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Auf der Herbstklausur am Freitag befasste sich die Hünxer CDU-Fraktion mit den Zukunftsthemen der Gemeinde. Der frischgebackene Kämmerer Michael Häsel referierte über die Projekte, die in der nächsten Zeit in Hünxe angepackt werden. Nach dem Sportplatz Bruckhausen ist das nächste Projekt des ISEK-Prozesses die Erneuerung des Hünxer Ortskerns. Nach einem Architekturwettbewerb im nächsten Jahr soll dann der Bereich zwischen Marktplatz und Rathaus auf den öffentlichen Flächen erneuert werden.

Recyclinganlage ist geplant

In Bucholtwelmen wird nun der Bebauungsplan 50 angepackt. Eine Recyclinganlage zur Aufbereitung von Bauschutt soll dort entstehen. Diese soll als Endprodukt ein Ersatzstoff für Kies erstellen. Geplant ist zudem ein Parallelhafen am Kanal und die Reaktivierung der Kreisbahn. Auf diesem Wege sollen dann die benötigten Güter ohne Lkw- Verkehr zu den Produktionsanlagen gelangen. Die CDU registrierte zufriedenstellend, dass damit der Prozess der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Generierung zusätzliche Gewerbesteuern weiter vorangetrieben wird.

Ausschreibung für Breitbandausbau ist abgeschlossen

Die Ausschreibung für den Breitbandausbau in den Außenbereichen der Gemeinde ist abgeschlossen. Auf der Ratssitzung am 5. Dezember soll dazu einen Beschluss gefasst werden. Der Ausbau soll dann im darauffolgenden Jahr beginnen. Bis das letzte Haus im Fördergebiet angeschlossen ist, werden etwa drei Jahre vergehen.

Auch zu den Gerüchten um einen weiteren Ausbau der Windenergie in Hünxe äußerte sich Michael Häsel: neben den bestehenden Windenergiekonzentrationsflächen, die ich bereits gebaut sind, ist zur Zeit keine weitere Fläche geplant. Lediglich in den bestehenden Konzentrationsflächen sei es jedem Investor freigestellt, eine weitere Windkraftanlage zu errichten.

Akzeptanzproblem bei Windenergie

Nach Ansicht der CDU-Fraktion stellt sich für die Zukunft sowieso die Frage, ob der weitere Ausbau der Windenergie in Hünxe sinnvoll ist, solange nicht die Speicherlösungen geklärt sind. Da ist zudem ein erhebliches Akzeptanzproblem ist, wäre es eventuell sinnvoll in Hünxe den Ausbau der Solarenergie zu forcieren, um für den Fassadenerneuerung stellen, die der Verschönerung des Ortsbildes dient.

Eine weitere wichtige Nachricht für die Dorferneuerung: Der Quartiersmanager der Gemeinde hat jetzt seine Arbeit aufgenommen, im Nebeneingang des Sparkassengebäudes. Er wird den Prozess denn Dorferneuerung steuern und begleiten.

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