Märkte

Bestener Bauernmarkt auf dem Sonnenhof

Eugen Schon von der Greifvogelstation Wesel zeigte Schleierreule Oskar.

Eugen Schon von der Greifvogelstation Wesel zeigte Schleierreule Oskar.

Foto: Gerd Hermann / FFS

Schermbeck. Der Sonnenhof machte seinem Namen zum Bestener Bauernmarkt alle Ehren. Denn diese, also die Sonne, zeigte sich am Sonntag von ihrer besten Seite und ließ die Besucher nur so zum Brackenberg nach Besten strömen.

Nicht jeder hielt sich an die Parkordnung

Bei dem herrlichen Wetter, war der zum Parkplatz umfunktionierte (staubige) Acker recht früh schon ziemlich begehrt. Eine Einbahnstraßenregelung sorgte für unkomplizierte Verkehrsverhältnisse. Und doch meinten einige unbelehrbare Zeitgenossen mit Flatterband gesperrte Randstreifen zu ignorieren und diesen doch als Parkraum nutzen zu müssen, um dann nach dem Besuch des Marktes in der Einbahnstraße verkehrt herum wieder herauszufahren. Auf dem Markt herrschte trotz der Besuchermenge keine drangvolle Enge, denn wie Veranstalter Thorsten Scholten schon im Vorfeld sagte „Wir haben jede Menge Platz“.

So waren die 55 Stände nicht dicht an dicht aufgebaut, sondern ließen genügend Platz für Menschengrüppchen, die sich zufällig trafen und ein Schwätzchen hielten, oder ein Bierchen zusammen tranken. Kleine Oasen mit lukullischen Genüssen gab es an vielen Plätzen, die die Besucher gern nutzten um zu genießen: den Markt, das Wetter, die Geselligkeit, den Sonntag.

Grill-Profis aus Gahlen

Auch die Gahlener Schützen hatten ihren Job am Grill bestens im Griff. Sie fertigten die Schlangen innerhalb kürzester Zeit ab. Genauso wie die Gahlener/Gartroper Landfrauen bei den Reibekuchen. Und auch an der Kuchentheke ging es ratzfatz und der Gast hatte das gewünschte Stück Kuchen oder Torte in der Hand. Bei den 55 Ständen gab es wieder viel zu begucken. Beim Rundgang entdeckten die Besucher eine Vielfalt regionaler Produkte, die hier präsentiert wurde.

Angefangen vom Gemüse und Obst, Blumen und Sträuchern, Fisch, Fahrrädern, Selbstgestricktes bis zu Genähtem, Dekoartikeln, Textilien und vieles mehr. Hier roch es nach wunderbaren Gewürzen, dort gab es ein Äpfelchen zu kosten und einen Stand weiter ein Likörchen zu schnabulieren, Honig zu probieren oder Alpakas zu knuddeln. „Ohh wie süß“, war an den Gattern mit Schafen, puscheligen Kühen, Ziegen, und Hühnern ganz oft zu hören.

Radler aus der Region besuchten den Markt

Publikumsmagnet war auch der Bereich des Falkners, hier konnten die Greifvögel fast hautnah erlebt und auch mal auf den Arm genommen werden. „Das war ein schöner Nachmittag hier“, kommentierten Besucher, die aus Erle mit dem Rad dort waren.

Apropos Rad: Birgit Lensing von der Schermbecker Touristinfo war auch mit einem Stand auf dem Bauernmarkt zugegen und freute sich über großes Interesse der auswärtigen Besucher. Schon um 15 Uhr waren alle Radwegekarten von Schermbeck vergeben. „Klasse statt Masse“ – das Motto des Bestener Bauernmarktes passte auch in diesem Jahr.

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