Wirtschaft

Toom-Baumarkt an der Berliner Straße in Wattenscheid geplant

Ein Toom-Baumarkt soll auf dem ehemaligen Aquella-Gelände ansiedeln.

Ein Toom-Baumarkt soll auf dem ehemaligen Aquella-Gelände ansiedeln.

Foto: Gero Helm

Wattenscheid.   Bauhaus hat abgesagt, jetzt soll ein Toom-Baumarkt auf dem ehemaligen Aquella-Gelände an der Berliner Straße entstehen.

Toom kommt – auch die SPD wusste angeblich im Vorfeld nicht Bescheid. Fakt ist: In Wattenscheid soll ein neuer Baumarkt an der Berliner Straße entstehen (die WAZ hat darüber schon mehrfach berichtet). Wo früher jahrelang „Bauhaus“ geplant war, will jetzt ein neuer Investor einsteigen.

„Ich freue mich sehr, dass das alte Aquella-Gebiet wiederbelebt wird und neue Arbeitsplätze entstehen. Außerdem ist es gut, dass ein zweiter Baumarkt in den Stadtteil kommt. Allerdings haben wir noch einige Wünsche“, sagt SPD-Ratsmitglied Burkart Jentsch – nachdem die WAZ über das Großprojekt berichtet hat. Das Thema Baumarkt-Ansiedlung ist seit Jahren in der Politik bekannt, aber zur möglichen Toom-Ansiedlung wurde nichts erzählt.

Ausschuss wurde informiert

Bis zum 15. Mai – da informierte die Verwaltung den Ausschuss für Planung und Grundstücke im Punkt „Kenntnisnahme“. Vorher war dazu nichts zu hören, trotz vieler Anwohnerproteste wegen möglicher Lärmprobleme. Die WAZ hakte nach. So soll der Markt eine Verkaufsfläche von 10.000 qm haben. Für den Baumarkt soll auch eine neue Ampel an der Berliner Straße eingerichtet werden – auf Kosten des Investors. Jentsch: „Dann werden wir auf einer Strecke von 500 m drei Ampeln haben. Die Schaltung muss auf jeden Fall so geregelt werden, dass sie den Verkehrsfluss nicht behindert.“

Noch sind viele Fragen offen. „Deswegen wünschen wir uns eine Infoveranstaltung, auf der die Verwaltung sich den Fragen der Bürger stellt.“ Die warten jetzt auf den Termin. „Uns ist wichtig, dass durch den Baumarkt die Anwohner in angrenzenden Wohngebieten nicht unnötig belastet werden“, sagt Jentsch – nachdem die Pläne in der WAZ bekannt wurden. „Geplant ist, dass der Kundenverkehr nur über die Berliner Straße erfolgen soll, während die Steeler Straße lediglich für Anlieferungen genutzt wird.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben