Rückstellung

Windpark-Pläne im Arnsberger Wald zunächst auf Eis gelegt

Die Windpark-Pläne im Arnsberger Wald liegen auf Eis.

Die Windpark-Pläne im Arnsberger Wald liegen auf Eis.

Foto: Patrick Pleul

Warstein/Kreis Soest.   Der Kreis hat die Bearbeitung der Bauanträge für 15 Windkraftanlagen im Arnsberger Wald vorerst gestoppt – zur Freude der Stadt Warstein.

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Die Kreisverwaltung ist dem Antrag der Stadt Warstein gefolgt, die Bearbeitung der im August des vergangenen Jahres eingegangenen Anträge auf Errichtung von insgesamt 15 Windkraftanlagen im Arnsberger Wald im Ortsteil Allagen für die Dauer eines Jahres zurückzustellen, und zwar bis zum 6. April 2020. Entsprechende Bescheide hat das Sachgebiet Immissionsschutz am Donnerstag an die Antragsteller versandt.

Stadt Warstein will neue Konzentrationszonen ausweisen

Hintergrund ist ein Anfang des Jahres im Warsteiner Stadtentwicklungsausschuss gefasster Beschluss, eine Änderung des Flächennutzungsplanes in Angriff zu nehmen und Windkraftkonzentrationszonen auszuweisen. Die Rückstellung soll der Planungshoheit der Kommune Rechnung tragen und eine Beeinträchtigung der gemeindlichen Planung verhindern.

In der Kreisverwaltung waren gegen den Bau der 15 Windräder bereits rund 4000 Einwendungen eingegangen. In diesem Zusammenhang erläutert Abteilungsleiter Michael Joswig: „Die bisher eingegangenen Stellungnahmen, Einwendungen und Hinweise behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit. Das Verfahren ist gewissermaßen lediglich eingefroren.“

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