Gesundheit

Weichen gestellt für Zukunft des Reha-Bereichs

Eröffnung Neubau LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen

Eröffnung Neubau LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen

Foto: Tanja Frohne

Suttrop.  Offiziell seiner Bestimmung übergeben worden ist gestern der Neubau des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen nach zweieinhalbjähriger Bauzeit.

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Offiziell seiner Bestimmung übergeben worden ist gestern der Neubau des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen nach zweieinhalbjähriger Bauzeit. Für etwa zwölf Millionen Euro sind Räumlichkeiten für 84 stationäre Therapieplätze gemäß den Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung entstanden. In den Worten der Festredner spiegelte sich wider, wie froh diese sind, sich mit dem Neubau. mit dem der LWL ein Signal zum langfristigen Erhalt des Reha-Standorts Warstein setzt, zukunftsträchtig aufgestellt zu haben. „Wir sind gut gerüstet für künftige Herausforderungen“, betonte Bertrand Evertz, abteilungsleitender Arzt.

Das LWL-Reha-Zentrum Südwestfalen sei ein „bedeutender Baustein mit dem regionalen Versorgungsschwerpunkt Südwestfalen“, betonte Monika Schnieders-Pförtzsch, stellvertretende Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung. „Er steht für eine bedarfsorientierte, überregionale Ausrichtung.“ Mit der Baumaßnahme habe die LWL-Klinik Warstein die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, die medizinische Rehabilitation von Suchtpatienten vor Ort dauerhaft sicherzustellen.

Gewinn für die Stadt Warstein

„Dieses neue Gebäude auf dem LWL-Gelände ist gut für die Stadt Warstein“, lobte Bürgermeister Thomas Schöne. „Es sichert den hiesigen Standort und Arbeitsplätze.“ Dies sei ein begrüßenswertes Bekenntnis des LWL zum heimischen Standort. Außerdem werde der LWL mit der ständigen Verbesserung seiner Einrichtung auch seiner großen Verantwortung für seine anspruchsvollen Aufgaben gerecht“, fügte Landrätin Eva Irrgang hinzu.

Ein Qualitätsmerkmal dieser Arbeit ist auch der nahtlose Übergang vom Entzug in die Entwöhnung, wie Ärztlicher Leiter Dr. Josef Leßmann ausführte. Dieses Behandlungskonzept kann am neuen Standort gebündelt werden.

Vor welche besonderen Herausforderungen der Neubau die Verantwortlichen gestellt habe, stellte LWL-Baudezernentin Judith Pirscher in einem Kurzvortrag heraus. Schließlich ging es nicht nur um die Funktionalität, sondern auch darum ästhetische Besonderheiten wie die Anbindung an die beiden denkmalgeschützten Gebäude W55 und W56, die mit dem Neubau über Glasflure verbunden sind, sowie die Topographie zu berücksichtigen. „Es ist nie genug Geld da, um sich schlechte Entscheidungen leisten zu können“, betonte sie den langen Planungsweg für das viergeschossige Bettenhaus.

Vorplatz und gemütlicher Lichthof

Vor diesem Ensemble wurde ein großzügiger Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität angelegt. Außerdem steht ein begrünter, organisch geschwungener Lichthof zur Verfügung. Über den Vorplatz führt eine Treppenanlage zum Eingangsbereich. „Eine angenehme Willkommens-Situation wurde geschaffen“, so Pirscher. Hier, wie auch bei der Gestaltung der übrigen Räumlichkeiten , wurde Wert auf eine warme Farbgestaltung – „für Wohlfühl-Atmosphäre“ – gelegt. Die komfortabel eingerichteten Ein- und Zwei-Bett-Zimmer verfügen alle über ein eigenes Duschbad. Jede der vier Ebenen – bewusst wurde auf Stationen verzichtet, um das Gemeinschaftsgefühl unter den Patienten zu stärken – ist mit einem Therapie-Bad und einer Küche ausgestattet. „Dieser Neubau war eine herausragende Leistung“, lobte Pirscher alle Beteiligten.

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