Pilgerwege

Vorstände aus kfd-Bezirk erkunden Kallenhardter Projekt

kfd-Vorstände aus dem Bezirk Rüthen-Warstein besuchen das Pilgerwege-Projekt in Kallenhardt; der Segensweg, der kürzeste der drei Wege, wird begangen

kfd-Vorstände aus dem Bezirk Rüthen-Warstein besuchen das Pilgerwege-Projekt in Kallenhardt; der Segensweg, der kürzeste der drei Wege, wird begangen

Foto: Tanja Frohne

Kallenhardt.  Mitglieder der kfd-Vorstände des Bezirks Rüthen-Warstein erkunden Segensweg. Pilgerweg-Projekt in Kallenhardt soll auch ihre Arbeit beflügeln.

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Teils über Asphalt, teils über Wiesen- und Feldwege führt der Segensweg, der kürzeste der drei Pilgerwege des 3Klang-Projektes in Kallenhardt. Abwechslungsreich wie die Pfade, auf denen Mitglieder der kfd-Vorstände aus dem Bezirk Rüthen-Warstein wandelten, waren auch die Ausblicke in die Landschaft und die spirituellen Impulse auf dem Weg rund um den mittelalterlichen Stadtkern von Kallenhardt. Für die rund 40 Frauen ein besonderes Erlebnis.

Frauen tanken Kraft für den Alltag

Ausruhen und Kraft tanken für den weiteren Alltag wollten die Frauen, die an der Clemenskirche im Herzen des Ortes starteten. Gleichzeitig wollten sie sich Anregungen holen für Ausflüge und Impulse mit ihren Orts-Frauengemeinschaften. Die bekamen sie zu Genüge, wobei sich die geistliche Begleiterin Reinhild Schramm bei den Impulsen auf das Verlesen der Stelen-Texte beschränkte.

Gegen den Uhrzeigersinn umrundeten die Frauen zunächst die Kirche, trafen im Schatten des Kirchturms auf die erste Stele und einen phänomenalen Blick hinab ins Tal. Passend dazu war der Text: „Blick auf und schau von der Stelle, wo du stehst...“ Begeistert war Reinhild Schramm vom Ausblick. „Als wir vom Bezirksvorstand am Freitag den Weg vorbereitend gegangen sind, habe ich gedacht: Hier sieht man Schöpfung, der man sich öffnen kann.“

Dem Verlauf der alten Stadtmauer folgend landeten die Frauen auf einem Wiesenweg, auf dem man die Seele baumeln lassen konnte, auf dem aber auch genügend Zeit war für Gespräche, denn auch hierzu diente das Angebot des Bezirksvorstandes: Die Vorstände der kfdn sollten sich austauschen und in lockerer Atmosphäre besser kennenlernen, was später bei Getränken und Rohkost mit Dips im Pfarrheim vertieft wurde.

Pilgern in Stille und nachdenken an den Stationen

Zunächst aber bewiesen die Frauen, dass sie sehr wohl auch still sein können, denn genau das hatte die geistliche Begleiterin gefordert, nachdem sie den Pilgern an der zweiten Stele eine Aufgabe gestellt hatte – nämlich darüber nachzudenken, wo man die Hand Gottes spürt und wo man sich diese wünschen würde. Passend dazu hatte Alexandra Löseke für alle Kastanien als Handschmeichler gesammelt.

Ganz in Ruhe konnte man so die Natur genießen, den Blick über Esel auf der Weide, über Pferde und im Feld spielende Katzen schweifen lassen. Nur leise rauschender Verkehr störte etwas die Idylle.

Höhepunkt erwartet Pilger auf dem Rückweg

Der Höhepunkt des Weges erwartete die Frauen aber erst auf dem Rückweg, mitten im Ort, bevor es über Treppen zurück zum Ausgangspunkt ging – nämlich an der Erlöserkirche. Nicht die Stele dort war es, die die Frauen besonders berührte, sondern die Segensdusche in Form einer im Baum hängenden Blechgießkanne. Berühren ließen sich die Pilgerinnen von dieser besonderen Dusche, die so gut zum Segensweg passt – ganz nach dem Motto: „Sich segnen lassen heißt auf der Sonnenbank Gottes sitzen und sich wärmen und aufladen lassen.“

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