Antrag

SPD fordert fairen Lohn für Erzieherinnen in Warstein

An den städtischen Kindergärten in Warstein werden Erzieherinnen trotz gleicher Qualifikation unterschiedlich bezahlt, bemängelt die SPD-Ratsfraktion.

An den städtischen Kindergärten in Warstein werden Erzieherinnen trotz gleicher Qualifikation unterschiedlich bezahlt, bemängelt die SPD-Ratsfraktion.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Warstein.  In Warsteins Kindergärten geht es ungerecht zu, findet die SPD. Die Partei fordert gleichen Lohn für Erzieherinnen mit gleicher Qualifikation.

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Dass Erzieherinnen trotz gleicher Qualifikation in den Kindergärten der Stadt Warstein unterschiedlich bezahlt werden, ist der SPD-Ratsfraktion ein Dorn im Auge. Die Stadt solle diese Praxis abstellen, fordert sie in einem Antrag.

In den Einrichtungen werde gehaltstechnisch nach Fachkräften und Ergänzungskräften unterschieden, schreibt Ratsfrau Heike Kruse in der Begründung: „In den Gruppen arbeiten Erzieher zusammen die die gleiche Qualifizierung haben, beides ausgebildete Fachkräfte sind. Eine gleiche und gerechte Bezahlung ist daher zwingend notwendig und auch anzupassen.“

Acht städtische Kindertagesstätten

Die Stadt Warstein betreibt acht Kindertagesstätten in den Ortsteilen Hirschberg, Mülheim, Niederbergheim, Sichtigvor, Suttrop und Warstein. „In den Kindertageseinrichtungen sind die qualitativen Standards für Bildung, Erziehung und Betreuung und das Anforderungsprofil des Berufes immer höher geworden“, betont Heike Kruse die Notwendigkeit einer fairen Bezahlung für Erzieherinnen.

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