Oldtimer

Oldtimer besuchen Warstein und ziehen viele Blicke auf sich

Warstein/Rüthen.  Die 2. Internationale ADAC Zurich Westfalen Klassik machte erneut Rast in Warstein. Das gab es auf dem Montgolfiade-Gelände alles zu sehen.

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Ganz bewusst drückt der Fahrer des schmucken „Riley 9 HP Brooklands Speed“ bei seiner majestätischen Einfahrt auf das Montgolfiade-Gelände nochmals das Gaspedal durch, um die hinter dem Absperrzaun in Reih und Glied stehenden Zuschauer mit dem röhrenden Sound und der entsprechenden Kraft des Motors zu beeindrucken. Der Cabrio-Sportwagen aus dem Jahr 1927 ist nur einer der 136 Oldtimer, die es an diesem Samstagmorgen auf der WIM-Startplatzwiese zu bestaunen gibt.

Anlässlich der 2. Internationalen ADAC Zurich Westfalen Klassik und der Fahrt durch die Region Rüthen und Warstein, machen die nostalgischen Fahrzeuge für einige Stunden Rast auf Europas größtem Heißluftballon-Festival. Zahlreiche Montgolfiade-Besucher umkreisen begeistert jedes einzelne „Schmuckstückchen“ und begutachten mit die aufpolierten Karosserien und die teils edle Innenausstattung der Fahrzeuge.

Elvis-Nachahmer zu Gast in Warstein

Handys und Digitalkameras werden gezückt. Aber plötzlich geraten nicht nur die fahrbaren Untersetzer ins Visier der Observierenden, sondern sogar „Elvis Presley“ – besser gesagt, einer seiner bekanntesten Nachahmer: „Rio, the Voice of Elvis“. Elegant steigen Rio und seine Frau aus dem langen, rosafarbenen „Buick“ aus und werden umgehend von mehreren dutzend Oldtimer-Fans belagert, die Fotos von „Elvis“ und Selbstporträts mit ihm machen möchten.

Der „Rock-’n’-Roller“ sorgt jedoch nur kurz für Aufsehen. Die jungen und alten Besucher richten ihr Interesse wieder rasch auf die heranrollenden Protagonisten. Denn auch in den weiteren Oldtimern, sitzt der ein oder andere „Stars“ drinnen. Einer von ihnen ist Prof. Dr. Mario Theissen – der frühere Motorsportchef von BMW. „Warstein ist eine Reise wert. Die Landschaft ist schön hier“, erklärt der Promi-Fahrer aus der Kabine seines BMW 2500 (Baujahr 1977) auf Anfrage. Die Oldtimer stehlen den Ballonen aber keinesfalls die „Show“, sondern sorgen vielmehr für eine gelungene Attraktions-Symbiose.

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