Leader-Projekt

NRW-Stiftung unterstützt Aussichtsplattform im Möhnetal

Drei Landschaften an einem Ort: Ulrich Cordes (rechts) gehört zu den Initiatoren der geplanten Aussichtsplattform in Allagen, hier beim Rundgang zu „Unser Dorf hat Zukunft“.

Drei Landschaften an einem Ort: Ulrich Cordes (rechts) gehört zu den Initiatoren der geplanten Aussichtsplattform in Allagen, hier beim Rundgang zu „Unser Dorf hat Zukunft“.

Foto: Tanja Frohne

Allagen/Niederbergheim.   Der Bau einer Aussichtsplattform im Möhnetal bei Allagen rückt immer näher: Die NRW-Stiftung unterstützt das Projekt mit einer großen Summe.

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Im Möhnetal möchte die Dorfinitiative Allagen/Niederbergheim die natur- und heimatkundlichen Besonderheiten der Region stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken. Dazu kommen jetzt rechtzeitig vor Ostern gute Nachrichten aus Düsseldorf: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird die Initiative bei ihrem Projekt „Drei-Landschaften-Erlebniswelten Möhnetal“ mit einem Zuschuss von 52.000 Euro unterstützen.

Das beschloss der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz des früheren NRW-Umweltministers und Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg. Bei einem Besuch in Warstein wird Uhlenberg die schriftliche Zusage in Kürze persönlich überreichen.

Insgesamt 18 Kilometer langer Erlebnisweg geplant

Im unteren Möhnetal stoßen die westfälische Bucht und das südwestfälische Bergland aufeinander. Diese besondere naturräumliche Situation greift die Dorfinitiative Allagen/Niederbergheim mit einem 18 Kilometer langen Erlebnisweg auf. Dazu sollen bereits vorhandene Wege mit interaktiven Informationsangeboten zur Landschaftsinterpretation ausgestattet werden, so dass drei thematische Routen angeboten werden, die untereinander auch kombiniert werden können.

Kernstück des Projektes ist die 18 Meter lange Möhnetal-Aussichtsplattform an der Haarstrangabdachung. Teilbereiche der Strecke sollen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen barrierefrei gestaltet werden.

Unterstützung von der EU und der Paul-Cramer-Stiftung

Zusammen mit einer Förderung aus dem Leader-Programm, mit dem die Europäische Union Projekte im ländlichen Raum unterstützt, und einer Förderung der Paul-Cramer-Stiftung sind mit der aktuell zugesagten Unterstützung der NRW-Stiftung nun beste Voraussetzungen dafür gegeben, das Projekt zu realisieren.

Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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