Künstlerin wird beim Malen von ihren Gefühlen geleitet

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Warstein. „Kunst baut Brücken“ ist die aktuelle Bilder-Ausstellung in der LWL-Tagesklinik überschrieben, die am Sonntagnachmittag feierlich eröffnet wurde. Die Künstlerin Maria Fickler war natürlich auch anwesend. Sie sei schon eine Stunde zu früh angekommen, aus Angst zu spät zu kommen, erklärte sie.

In dem Gang herrschte eine angenehme, ruhige Stimmung und vor der eigentlichen Begrüßung erlaubten sich schon einige Besucher, einen Blick auf die bunten Bilder zu erhaschen. Das Wort ergriff dann Chefarzt Dr. Martin Gunga. Er dankte herzlich den Mitarbeitern der Tagesklinik und fand die Resonanz der Besucher wie immer überwältigend. Er erklärte, dass die Bilder der Austellung sehr tiefsinnig seien und diese dazu anregen, über das Leben nachzudenken. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Lothar Kleber mit der Bass-Klarinette, ein etwas in Vergessenheit geratenes Instrument, welches aber mit seinen warmen Tönen perfekt zu der Austellung passte und die Besucher mit den ruhigen Tönen des Stückes „Let’s be cheerfull, said the Rabbi“ in die Harmonie der Bilder einführte.

Künstlerin Maria Fickler dankte allen, die in irgendeiner Form bei der Verwirklichung der Kunstausstellung geholfen haben. Genauere Ausführungen gab sie zu den 51 mit Acryl auf Leinwand gemalten Bildern.

Bunter Stilmix

Die Künstlerin verfolgt keinen bestimmten Stil und malt nach ihren Stimmungen. Ist sie traurig oder nachdenklich, wirkt das Bild eher dunkler und trist. Ist sie gerade in einer fröhlichen Stimmung, werden die Bilder sofort anders, sie leuchten von innen, wie die Blumenbilder. Ein Bild basiert zum Beispiel auf den Film „Honig im Kopf’’. Sie erläuterte, sie habe den Film geguckt und dann mit dieser Stimmung das dazu gehörige Bild gemalt. Also steckt hinter ihren Bildern immer eine Geschichte, die dann für das Auge sichtbar wird. So hat sie zum Beispiel die Trennung einer Materie gemalt. Hinter dem Bild steckt dann die Geschichte von Trennungen im Leben und Trennungen von Gefühlen und Erinnerungen.

Gerade dieser Stilmix gefiel den Besuchern der Vernissage sehr gut. Durch die unterschiedlichen Stilrichtungen sei die Ausstellung sehr interessant und wirke vielseitig. Es kommen verschiedene Stilrichtungen zusammen durch die sehr ausdrucksstarken Bilder. Diese Begeisterung zeigte sich schnell, denn kaum war die Ausstellung eröffnet, war das erste Bild verkauft. Mit diesem wundervollen Start wird nun von allen gehofft, dass noch viele Bilder verkauft werden, da die Künstlerin 25 Prozent von jedem verkauften Bild an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ spendet.

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