Bürgerbeschwerden

Alkoholverbot auf Marktplatz: Stadt will härter durchgreifen

Mit einem neuen Schild weist die Stadt Warstein auf das Alkoholverbot auf den Spielplatzbereichen des Marktplatzes hin.

Mit einem neuen Schild weist die Stadt Warstein auf das Alkoholverbot auf den Spielplatzbereichen des Marktplatzes hin.

Foto: Stadt Warstein / WP

Warstein.  Die Stadt Warstein will das Alkoholverbot an den Spielgeräten auf dem Marktplatz strenger durchsetzen. Viele Bürger hatten sich zuvor beschwert.

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Immer wieder widersetzen sich Erwachsene dem Alkoholverbot, das rund um die Spielbereiche am Warsteiner Marktplatz, gilt. Allein in den vergangenen Monaten seien daher zahlreiche Beschwerden von Bürgern bei der Stadt eingegangen – „berechtigte Beschwerden“, wie die Stadtverwaltung jetzt in einer Pressemitteilung betont.

Sowohl auf der südlichen als auch auf der nördlichen Seite des Marktplatzes hielten sich „häufig und über viele Stunden“ erwachsenen Besucher auf, die dort Bier und Spirituosen konsumierten. Daher hat die Stadt Warstein nun im Einvernehmen mit der hiesigen Polizeistation eigens Schilder angebracht, die nicht nur auf die pflegliche Behandlung der Spielgeräte, sondern auch und vor allem auf das bestehende Alkoholverbot hinweisen.

Verstöße sollen mit Polizei verfolgt werden

Gleichermaßen ist es verboten, Hunde dort frei herumlaufen und „ihre Geschäfte verrichten“ zu lassen sowie offenes Feuer anzulegen. Roswitha Wrede, Leiterin des Ordnungsamtes, erklärt: „Eigentlich sind dies Selbstverständlichkeiten, doch erleben wir zunehmend eine Missachtung allgemeingültiger Regeln in unserer Stadt. Wir werden die Einhaltung der Verbote nun konsequent nachhalten und nötigenfalls, in bestimmten Fällen auch im Zusammenwirken mit der hiesigen Polizei, verfolgen.“

Letztendlich hofft die Stadtverwaltung auf ein freiwilliges Einsehen der Erwachsenen zum Schutze und Wohle der Schwächsten, nämlich der jüngsten Warsteiner. Bürgermeister Thomas Schöne betont: „Der Schutz unserer Kinder ist eines der höchsten Güter. Junge Familien sollen sich auch und gerade in der Warsteiner Innenstadt, die wir nachhaltig zu beleben versuchen, wohl fühlen. Hier darf es keine Kompromisse geben.“

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