Stadt ist auf Fördermittel angewiesen

Von neuer Regierung hängen viele Marler Projekte ab

Marl.  Verzögern sich die Rathaussanierung, die Umgestaltung des Creiler Platzes und viele andere wichtige Projekte? Das könnte passieren, wenn eine Große Koalition scheitert.

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Auf das Mitgliedervotum der SPD zur Großen Koalition schaut Bürgermeister Werner Arndt deshalb mit einem ganz besonderen Interesse: Solange es nur eine geschäftsführende Bundesregierung gibt, könne kein Bundeshaushalt verabschiedet werden, erklärte er im Kulturausschuss. Bis dahin erhalte Marl keine neuen Städtebaumittel. Das treffe Marl viel stärker als andere Kommunen.

"Es ist dramatisch, denn wir haben viele Projekte angestoßen, die an Fördermittel gebunden sind", erklärte Arndt. In diesem Zusammenhang nannte er die 55 Millionen Euro teure Sanierung des denkmalgeschützten Marler Rathauses, den geplanten Umzug von Skulpturenmuseum, Bibliothek und Volkshochschule in das neue Kulturzentrum Marschall 66 und die Umgestaltung des Creiler Platzes.

Bekanntlich endete gestern das zehntägige SPD-Mitgliedervotum über die erneute Regierungszusammenarbeit zwischen Union und SPD. Heute wird ausgezählt, am Sonntag soll das Ergebnis bekannt gegeben werden.

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