Kultur

Musik- und Kunstschule Velbert veranstaltet Westernfest

Ein kleiner Vorgeschmack: Auf dem Schulhof der Musik- und Kunstschule steht bereits eine Postkutsche, die Lust auf das Westernfest am 7. Juli machen soll.

Ein kleiner Vorgeschmack: Auf dem Schulhof der Musik- und Kunstschule steht bereits eine Postkutsche, die Lust auf das Westernfest am 7. Juli machen soll.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Velbert-Mitte.  An der Musik- und Kunstschule Velbert findet am 7. Juli ein Westernfest statt. Neben passender Musik ist ein mobiles Theater Teil des Programms.

Neben der roten Postkutsche betritt Ute Kranz durch die Saloon-Tür die Westernstadt. „Howdy“, ruft sie laut und hebt zur Begrüßung kurz ihren Hut an. Die Theaterpädagogin der Musik- und Kunstschule Velbert geht schon voll in ihrer Rolle auf und freut sich auf das Westernfest am 7. Juli. Im Rahmen der Neanderland-Biennale verwandelt sich der Schulhof an diesem Tag in eine Westernstadt – inklusive Bullenreiten, Westernfood und passender Musik natürlich.

„Das ist mal wieder ein schöner Anlass für uns, kreativ zu werden“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Heike Jorzig. Die gesamte Schule sei an dem Projekt beteiligt „und wir können alle Bereiche zusammenbringen.“ Schulleiter Frank Eerenstein ist sich sicher, dass allein die Musik den Besuchern große Freude bereiten wird – Bonanza, Winnetou, Spiel mir das Lied vom Tod: „Man muss nur die ersten Töne hören und hat schon die Filmszenen vor Augen.“

Fahrendes Theater

Auch mit ihrem Schauspiel will die Schule den Wilden Westen an diesem Tag nach Velbert bringen: „Und das nicht nur an einem Standort“, sagt Frank Eerenstein. Während einer Busfahrt wird die Schauspielgruppe „Der weiße Knopf“ aus Köln ein Western-Abenteuer vorführen. „So kann man die Stadt nochmal ganz anders erleben“, meint Eerenstein. An einer Stelle seien da sogar noch die Velberter Anwohner gefragt, fügt Ute Kranz lachend hinzu: „Zwischen dem Lindenkamp und der Heidestraße brauchen die Schauspieler Strom und einen Ort für eine Nebelmaschine.“

Zunächst sei den Schülern und Verantwortlichen die Umsetzung des Western-Themas gar nicht so leicht gefallen: „Western-Lieder sind brutal schwierig zu spielen und für viele Filmsongs braucht man ein riesen Orchester“, weiß Eerenstein. Aber die Begeisterung sei mit der Zeit immer größer geworden: „Alle hatten so viele Ideen, dass es schwierig wurde, alles umzusetzen“, freut sich Theaterpädagogin Ute Kranz.

Viele Kooperationspartner beteiligt

Heike Jorzig freut sich vor allem auf das Programm, das auf dem Schulhof stattfinden wird. Auf drei Bühnen werden die Musikschüler Auftritte haben „und man kann auch ein Wanted-Schild von sich selbst machen lassen.“ Auch ein Kopfgeld sei natürlich ausgesetzt „auf die vielen Verbrecher, die hier so arbeiten“, sagt Jorzig und lacht dabei laut. Die Veranstaltung habe für die stellvertretende Schulleiterin einen entscheidenden Vorteil mit sich gebracht: „Es schweißt zusammen, so etwas Großes zu organisieren.“

Doch auch die Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartnern, die bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spielen, mache ihr eins besonders deutlich: „Kultur schafft Gemeinschaft.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben