Schloss Hardenberg

Herwart Brill steht an der Spitze des Schlossfördervereins

Sie leiten die Geschicke des Vereins (v.l.) Der neue Vorsitzender Herwart Brill, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Horst Socher und Annette Meister, Schatzmeisterin Ute Sanner und Geschäftsführer Frank Seiler.

Sie leiten die Geschicke des Vereins (v.l.) Der neue Vorsitzender Herwart Brill, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Horst Socher und Annette Meister, Schatzmeisterin Ute Sanner und Geschäftsführer Frank Seiler.

Foto: Ulrich Bangert

Neviges.   Herwart Brill ist neue Vorsitzender des Schlossfördervereins. Der Rechtsanwalt (62) möchte „mehr musikalisches Leben“ ins Schloss bringen.

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Er war der einzige Kandidat für diesen Posten. Gegenstimmen? Enthaltungen? Gab es nicht. Herwart Brill, Rechtsanwalt mit Kanzlei in Neviges, ist neuer Vorsitzender des „Vereins der Freunde und Förderer des Kulturensembles Schloss Hardenberg“, wie der Schlossförderverein offiziell heißt.

„Ich fühlte mich sehr geehrt, als ich gefragt wurde“

„Ich fühlte mich sehr geehrt, als ich gefragt wurde, ob ich kandidiere“, bedankte sich der 62-Jährige bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend in der Vorburg. „Ich werde mich einarbeiten und versuchen, in seine Fußstapfen zu treten“, nahm der in Langenberg wohnende Jurist Bezug auf seinen Vorgänger Dr. Peter Egen, der den Verein vor 15 Jahren mitgründete, seitdem an seiner Spitze stand und ihn maßgeblich in all den Jahren prägte.

Die Kontinuität bewahren und neue Akzente setzen

Dr. Egen, der im August 82 Jahre alt wird, trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an, steht aber als aktives Mitglied mit seinen Vorschlägen, wenn gewünscht, dem Verein weiter zur Verfügung (WAZ berichtete). Und „der Neue“? Der will „die Kontinuität bewahren mit der Überlegung, wo man neue Akzente setzen kann“, so Herwart Brill in seiner ersten Rede als neuer Vorsitzender. Aber, so beeilt er sich zu sagen, „es soll zunächst so bleiben“.

Die Entwicklung des Schosses interessiert ihn seit jeher

Zwar sei er bisher nur passives Vereinsmitglied gewesen, erklärt der Anwalt, der zusammen mit seiner Tochter eine Kanzlei im Gebäude der Sparkasse betreibt. Die Entwicklung des Schlosses habe ihn jedoch seit jeher interessiert, wie überhaupt das kulturelle Leben in der Stadt. So saß der Jurist vor etwa zehn Jahren als sachkundiger Bürger im Kulturausschuss, „das wurde dann zeitlich aber immer schwieriger, mit meinem Beruf zu verbinden.“

Sein Wunsch: Mehr Musik ins Schloss bringen

Was die angekündigten neuen Akzente betrifft, wünscht sich Herwart Brill als Jazz-Fan „mehr musikalisches Leben im Schloss“. So mag er die Konzerte in der Wuppertaler Band-Fabrik sehr gern.

„Da spielen hochkarätige Musiker, so etwas in der Art könnte ich mir hier vorstellen.“ Ohne in Konkurrenz zu treten zu den bereits laufenden Jazz-Matineen. „Das ist eine ganz andere Richtung.“ Und überhaupt Zukunftsmusik.

Viele Gäste gratulieren beim Sommerempfang

Bei dem anschließendem Sommerempfang des Schlossfördervereins gratulierten ihm zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft, die auch alle dem Vorgänger Dr. Peter Egen alles Gute wünschten. Dazu gehörte auch Bürgermeister Dirk Lukrafka. Man habe Dr. Peter Egen in der Stadtverwaltung stets als kompetenten Gesprächspartner geschätzt. „Auch, wenn Sie das manchmal nicht glauben wollten.“

<<<VEREIN HAT 97 MITGLIEDER

In 15 Jahren hat der Verein dank Spenden viel bewirkt: So wurde die Wasserqualität des Schlossteiches durch das Setzen von Wasserpflanzen verbessert, Bäume beschriftet, Bänke gekauft. Beliebt sind auch Konzerte mit Talenten aus Minsk.

Bei Interesse: mehr auf www.vorburg-schloss-hardenberg.de/foerderverein.

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