Fotografieren

Handy-Fotos sind in Velberter Schwimmbädern erlaubt

Fotografieren ist in den Velberter Schwimmbädern nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Fotografieren ist in den Velberter Schwimmbädern nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Foto: Marius Becker / dpa

Velbert.  Allerdings ist die Fotografier-Erlaubnis eingeschränkt. So schauen die Mitarbeiter der städtischen Bäder an den Kinderbecken besonders genau hin.

Nun nimmt der Sommer so richtig Fahrt auf. Wer kann, nutzt das schöne Wetter zu einem Besuch in den heimischen Schwimmbädern. Dort hat die Freibadsaison längst begonnen. Wenn das Wetter passt, werden also wieder viele Menschen die Chance nutzen und sich im Wasser abkühlen oder auf der Wiese einfach die Sonne genießen. Wer gemeinsame Momente mit der Familie oder Freunden im Schwimmbad mit dem Smartphone festhalten will, hat dazu in den Velbert Bädern die Möglichkeit.

Ein Handyverbot gibt es in dem Hallen- und Freibädern der Schlossstadt nämlich nicht. Vollkommen uneingeschränktes Fotografieren ist jedoch nicht möglich. Schwimmbad-Mitarbeiter seien gerade beim Kinderschwimmbecken hochsensibilisiert, erklärt der Velbert Bäderchef Norbert Noll.

Fotografieren nur in Absprache mit dem Betreiber erlaubt

„Laut unserer Haus- und Badeordnung ist das Fotografieren und Filmen im Schwimmbad nur in Absprache mit den Stadtwerken, dem Betreiber des Schwimmbads, erlaubt“, so Noll. „Wer jedoch nur ein Foto vom Freund, den eigenen Kindern oder sich selbst machen will, braucht natürlich keine extra Erlaubnis“.

Problematisch würde es erst dann werden, wenn es um das Fotografieren von fremden Personen gehe, sei es nun versehentlich oder sogar absichtlich. Schwimmbad-Mitarbeiter seien in solchen Fällen darauf eingestellt direkt auf die Person hinzu zu gehen und darauf anzusprechen. „Natürlich kann es sich auch mal um ein Missverständnis handeln, das klärt man dann aber im Gespräch“, sagt der Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Velbert.

Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner zur Verfügung

Auch wenn Gäste einen Verdacht hätten gefilmt zu werden, ständen die Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung und würden dementsprechend reagieren. Eigenhändig Fotos vom Handys eines solchen unerlaubten Fotografen löschen, kann der Schwimmbadbetreiber allerdings nicht. „Wir werden selbstverständlich nicht in die Privatsphäre einer Person eingreifen und Handys an uns nehmen“, macht Noll klar. Wenn es jedoch zu Extremfällen käme, würde man die Polizei zur Hilfe ziehen.

Bei Kindern besondere Aufmerksamkeit

Besonders sensibilisiert seien die Mitarbeiter, wenn es um das Thema Kinder gehe. Vor allem beim Kinderplanschbecken sei demnach die Aufmerksamkeit sehr hoch, versichert Noll. „Wenn wir dort Erwachsene Einzelpersonen mit einem Handy in der Hand sehen, schauen wir genauer hin und sprechen mit der Person, wenn es uns etwas merkwürdig vorkommt“.

Ein komplettes Foto- oder gar Handyverbot hält Noll nicht für sinnvoll: „Sowas ist weder vollkommen durchsetzbar noch kundenfreundlich.“ Durch Piktogramme auf Schildern in den Bädern sollen Besucher jedoch hingewiesen werden, dass von Fotos eher abgesehen werden sollte. Die Regelungen, die im Panoramabad herrschen, gelten außerdem für das Parkbad in Velbert-Mitte und das Nizzabad in Langenberg.

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