Einsatz

Feuerwehr musste in Velbert wegen Balkonbrandes ausrücken

Auch eine Drehleiter kam bei dem Balkonbrand an der Friedrichstraße/Rheinlandstraße zum Einsatz.

Auch eine Drehleiter kam bei dem Balkonbrand an der Friedrichstraße/Rheinlandstraße zum Einsatz.

Foto: Feuerwehr Velbert

Velbert.  Am Samstagabend stand ein Balkon an der Friedrichstraße/Ecke Rheinlandstraße in Flammen. Verletzt wurde niemand. Wohnung ist nun unbewohnbar.

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Einen schweren Balkonbrand musste die Feuerwehr am Samstagabend (13. Juli) in einem Mehrfamilienhaus an der Friedrichstraße/Ecke Rheinlandstraße löschen. Sieben Personen, darunter ein Kind und zwei Jugendliche, konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Um 23.37 Uhr war die Wehr alarmiert worden, beim Eintreffen schlugen die Flammen auf der Rückseite des Hauses aus dem Balkon im zweiten Obergeschoß. Sieben Personen hatten das Haus bereits verlassen. Da zunächst unklar war, ob sich weitere Personen in dem viereinhalbgeschossigen Gebäude aufhielten, gingen zwei Trupps unter Atemschutz und mit je einem C-Rohr vor. Dabei stellte sich heraus, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhielt.

Feuer war schon in die Wohnung vorgedrungen

Der erste Trupp, der in die betroffene Wohnung eindrang, fand den Balkon in voller Ausdehnung brennend vor, die Fensterscheibe war bereits zerstört und die Flammen ins Innere des Wohnzimmers vorgedrungen. Mit ihrem C-Rohr brachten die Einsatzkräfte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle und stellten dabei fest, dass brennende Teile des überdachten Balkons in die darunter liegende Etage sowie auf ein angrenzendes Vordach gefallen waren. Hier kam der zweite Trupp mit seinem C-Rohr zum Einsatz, während zwischenzeitlich auf der Rheinlandstraße die Drehleiter in Stellung gebracht worden war, um die Brandbekämpfung auf der Gebäuderückseite zu unterstützen.

Sachschaden wird auf 15.000 Euro beziffert

Währenddessen hatte der Rettungsdienst alle sieben Personen, die sich im Gebäude aufgehalten hatten, wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung untersucht. Eine Behandlung war nicht erforderlich. Die Brandwohnung war durch das Feuer derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht mehr bewohnbar ist. Auch zwei Wohnungen in den Etagen darüber und darunter konnten zumindest in der Nacht nicht wieder bezogen werden.

Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen zwei Uhr am frühen Morgen. Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit rund 15.000 Euro. Rheinlandstraße und Friedrichstraße waren im Bereich der Einsatzstelle während der Lösch- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Die Brandursache ist noch nicht klar.

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