Stadtmeisterschaft

Anmelden für die Velberter Biathlon-Stadtmeisterschaft

Präsentierten das Programm für die Biathlon-Stadtmeisterschaft (v.l.): Daniela Hantich und Olaf Knauer (VMG), Matthias Stephany und Joël Vella (Sparkasse HRV), Peter Blau (Stadtsportbund) und Martin Bremer (Tour-Veranstalter).

Präsentierten das Programm für die Biathlon-Stadtmeisterschaft (v.l.): Daniela Hantich und Olaf Knauer (VMG), Matthias Stephany und Joël Vella (Sparkasse HRV), Peter Blau (Stadtsportbund) und Martin Bremer (Tour-Veranstalter).

Foto: Sascha Döring

Velbert-Mitte.  Zu den Velberter Lichtern findet auf dem Offersplatz die Biathlon-Stadtmeisterschaft statt. Wer mitmachen will, kann sich ab sofort anmelden.

Während der Sommer so langsam zeigt, wozu er in der Lage ist, denken Olaf Knauer und seine Mitstreiter schon an deutlich kältere Zeiten: Im Oktober, parallel zu den Velberter Lichtern am letzten Freitag des Monats, wird es auf dem Offersplatz nämlich winterlich: Dann steht die inzwischen dritte Velberter Biathlon-Stadtmeisterschaft an.

„Wir möchten möglichst viele Akteure dabei haben, zum Beispiel aus den Sportvereinen, aus Schulen oder der lokalen Wirtschaft“, sagt der Chef der Velbert Marketing GmbH (VMG). Deswegen beginne die Anmeldephase auch schon jetzt, „denn für die Entscheidungsfindung braucht es ja auch ein bisschen“, sagt Knauer.

400 Meter auf dem Thoraxtrainer, dann schießen

Und darum geht es: Am 25. Oktober werden sich ab 18 Uhr Viererteams untereinander messen. Jeder der vier Staffelläufer muss 400 Meter auf dem Thoraxtrainer zurücklegen und anschließend fünf Schuss mit einem Infrarotgewehr abgeben. „Wir möchten gerne mindestens 20 Teams zusammen bekommen“, gibt Olaf Knauer als Ziel vor. Für die Zusammenstellung der Mannschaften gibt es nur eine Vorgabe: Die Teilnehmer müssen mindestens zwölf Jahre alt sein.

„Das hat zwei Gründe“, erläutert Martin Bremer, der für Biathlon Deutschland die Tour durch das ganze Land organisiert. „Das Gewehr wiegt beinahe vier Kilogramm und man sollte schon in der Lage sein, das anzulegen.“ Außerdem benötige man auch „eine gewisse Kraft, um den Thoraxtrainer zu bedienen.“

Sparkasse will den Titel verteidigen

Einer, der auch in diesem Jahr dabei sein wird, weil er den Titel verteidigen will, ist Joël Vella von der Sparkasse HRV. Und er weiß, was auf die Athleten zukommt: „Die ersten 200 Meter gehen eigentlich ganz gut, aber das sind auch für Sportler ziemlich ungewohnte Bewegungen.“ Die letzten 100 Meter dann „sind eine echte Herausforderung, vor allem, weil man danach ja noch schießen muss.“

Geräte dürfen ausprobiert werden

Neulinge brauchten aber keine Angst haben, beruhigt Daniela Hantich von der VMG: „Wer will, darf die Geräte vor dem eigentlichen Wettkampf testen und sich ausprobieren.“ Ab etwa 15 Uhr sei der Bereich offen, die Teams könnten üben. Auch wer spontan teilnehmen möchte, könne sich dann noch melden.

Olaf Knauer hat beim letzten Mal besonders die Atmosphäre gefallen: „Auch wenn ich hinterher völlig platt war, das gegenseitige Anfeuern im Team, der Zusammenhalt, das ist unglaublich anspornend.“

Viele Preise werden vergeben

Die Chance, einen Preis abzugreifen, ist zudem recht hoch: Nicht nur die Siegerstaffel darf sich über einen Pokal freuen (gestiftet vom Stadtsportbund), auch jeder fehlerfreie Schütze bekommt ein T-Shirt und eine Medaille. Zudem wird das kreativste Team-Outfit gekürt und der beste Einzelsportler darf zum Deutschland-Finale nach Ruhpolding reisen.

Die VMG möchte neben Vereinen und Unternehmen auch die Schulen ansprechen – und „sollten da genug Anmeldungen zustande kommen, könnten wir auch kurzfristig noch überlegen, einen eigenen Jugendlauf zu veranstalten“, verspricht VMG-Chef Olaf Knauer.

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