Karneval

Sunderner Karnevalszug lässt die Narren in die Stadt strömen

Gute Laune in Sundern auch am Straßenrand.

Foto: Beate Feische

Gute Laune in Sundern auch am Straßenrand. Foto: Beate Feische

Sundern.   Das Wetter vermiest den Sundernern und vielen auswärtigen Besuchern des 50. Kinderkarnevalszuges die Laune nicht.

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Der Zug hätte länger, das Wetter hätte besser sein können, aber die Stimmung in Sundern war wieder nicht zu toppen. Neun Wagen und sieben Fußgruppen zogen durch die Röhrstadt.

Dabei nutzte auch die Flotte Kugel den Weg, den die IG im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatte. Direkt am Startpunkt standen hunderte Zuschauer, ab dem Papierwerk bis in die Innenstadt war ebenfalls das Narrenvolk unzählig unterwegs.

Das Olympische Dorf kommt 2026 nach Amecke

Die Kamelle flogen reichlich und die Ideen der Wagenbauer waren prägnant. Die SGV-Ski Gilde Stockum ging auf das Thema Ferienpark ein.

Den wird es nicht geben, dafür kommt das Olympische Dorf für die Olympiade 2026 nach Amecke, verkündeten sie fröhlich.

Die Schließung einer bekannten Spielwarenabteilung nahm der Ortsring Westenfeld ins Blickfeld. „Buy local, Kauf vor Ort“ hieß es bei ihnen als originelle Spielwarenverpackungen verkleidet.

Die „Einhörner“ sind seit 50 Jahren dabei

Die KG Stemel kam „Wie jedes Jahr“ mit ihrem Wagen und warf „Wie jedes Jahr“ fröhlich lachend unzählige Kamelle in die Menge. Super Mario und Luigi, der Handballverein, zeigten sich spielfreudig und die Zusammengewürfelten „Einhörner“ sind seit 50 Jahren dabei.

„Nie mehr Air Berlin, jetzt kommt Altenhellefeld“

In Sundern 2018 muss es laufen, meinten die Jusos und liefen kunterbunt mit im Zug. Die Soko „Knochen“ holte Mexiko nach Sundern und die Altenhellefelder kamen gleich mit zwei Wagen.

„Nie mehr Air Berlin, jetzt kommt Altenhellefeld“ war ihr Motto mit dem großen Wagen und der kleinere hintenan forderte zur Teilnahme am Umzug auf: „Das ist der zweite Wagen von Altenhellefeld, jetzt seid ihr dran!“

Ehrensenatoren werden von Wagenengeln begleitet

Die Ehrensenatoren wurden von besonderen Wagenengeln begleitet. Flüchtlinge, mittlerweile in Sundern heimisch geworden, sicherten die Reifen.

Es lieber „Bunt treiben als Schwarzsehen“, und „Wir bauen Sundern auf!“ Optimistisch gingen die Gruppe „The Trolls“ und die „Klönschnacksen“ durch Sundern und letztere meinten im Legoanzug „Zusammenhalt ist gar nicht so schwer“.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst stehen bereit

Das 50-jährige Bestehen feierte der Höveler Elferrat mit seinem Wagen. Und der Stammtisch Sundern ging als „Helden des Sozialstaates“.

Der närrische Nachwuchs zog als „Karnevalisten der Zukunft“ durch den Ort. Nicht verkleidet und trotzdem in Uniform waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie sorgten für die Sicherheit.

Über 420 Kinder sammeln die Kamelle ein

Trotz des Regens ließen sich Sunderner und die angereisten Besucher die Laune nicht verderben. Es wurde geschunkelt und gefeiert. Über 420 Kinder sammelten Kamelle in bei der IG Karnevalsumzug bemalten Stoffbeuteln. Das sind über 420 Plastiktüten weniger.

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