Polizei

Sunderner droht Mord mit Hammer und Messer an

Die Polizei nahm den Mann fest.

Die Polizei nahm den Mann fest.

Foto: Johannes Neudecker / dpa

Sundern.  Ein 33-jähriger Sunderner hat gedroht, seine Verwandten umzubringen. Polizisten überwältigten den bewaffneten Mann.

Mit Pfefferspray und Androhung der Schusswaffe überwältigten Beamte der Polizeiwache Sundern einen 33-jährigen Mann. Dieser drohte, seine Verwandten umzubringen. Der Mann wurde in eine Klinik eingewiesen.

Gegen 14 Uhr rief der Sunderner den Polizeiruf 110. Er gab an, unterwegs zur Christine-Koch-Straße zu sein, um dort seine Verwandten zu töten. Umgehend wurde ein Streifenwagen zur Anschrift entsandt. Kurz nach dessen Eintreffen tauchte der 33-Jährige auf der Straße auf. In den Händen hielt er einen Hammer und ein Messer. Hiermit bedrohte er die Polizisten. Die Beamten forderten den Mann mehrfach laut und deutlich dazu auf, die Gegenstände abzulegen. Außerdem drohten sie den Einsatz der Schusswaffe an.

Ins Gewahrsam gebracht

Den Aufforderungen kam der Mann nicht nach. Er forderte die Polizisten sogar dazu auf, auf ihn zu schießen. Nachdem die Beamten Pfefferspray einsetzten, warf der Mann den Hammer gegen ein geparktes Auto. Erst nach erneuten und deutlichen Auffordern legte der Täter auch das Messer ab. Anschließend ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Diese konnten ihn mittels körperlicher Gewalt und dem Einsatz des Schlagstocks zu Boden bringen.

Nach seiner Fesselung wurde er ins Gewahrsam zur Polizeiwache Arnsberg gebracht. Von dort wurde der leicht verletzte Mann in eine Fachklinik eingewiesen. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 23-jähriger Polizeibeamter leichte Verletzungen.

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