Religion

Sundern: Spurensuche zum Turiner Grabtuch als Ausstellung

Sunderns Pfarrer Stefan Siebert (links) und Dr. Thorsten Miederhoff vom Organisationsteam vor einem Banner der Grabtuch-Ausstellung an der St.-Johannes-Kirche.

Sunderns Pfarrer Stefan Siebert (links) und Dr. Thorsten Miederhoff vom Organisationsteam vor einem Banner der Grabtuch-Ausstellung an der St.-Johannes-Kirche.

Foto: Privat

Sundern.  Nach Salzburg, Münster und Speyer kommt eine Ausstellung zum Turiner Grabtuch Chisti auch nach Sundern.

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„Wer ist der Mann auf dem Tuch? Eine Spurensuche“ lautet der Titel einer Ausstellung zum Turiner Grabtuch, die ab Ende Oktober 2019 in Sundern Station macht. Vorherige Ausstellungsorte waren auch Salzburg, München, Münster und Speyer. Die Wanderausstellung, die mittlerweile rund 200.000 Menschen erreicht hat, wird vom 27. Oktober bis 3. Dezember in Sundern in der St.-Johannes-Kirche zu sehen sein.

Spurensuche für Gäste

Die Besucher werden auf eine Spurensuche eingeladen, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso berücksichtigt wie theologische Sichtweisen. Herzstücke der Ausstellung sind eine originalgetreue Nachbildung des Turiner Grabtuchs sowie eines Corpus, der sich aus einer 3D-Betrachtung der Spuren am Tuch ergibt. Die sehenswerte Präsentation, die ihren Platz im eigens leergeräumten linken Kirchenschiff der Johannes-Kirche finden wird, umfasst 25 Informationsstelen, sieben Vitrinen und acht Sitzwürfel. Außerdem wird ein zehnminütiger Film zum Grabtuch gezeigt. Eine Broschüre sowie eine Internetseite (www.malteser-turinergrabtuch.de) ergänzen dieses Erlebnis.

Konzipiert von Maltesern

Konzipiert wurde die Ausstellung von den Maltesern und dem Erzbistum Köln. Gehofft wird nun, dass – analog zu den bisherigen Ausstellungsorten – nicht nur Besucher aus Sundern, sondern auch aus der umliegenden Region zu einem Besuch der Ausstellung gelockt werden können. Die weiterführenden Schulen sind ebenfalls einbezogen und wollen das Thema zum Teil auch im Unterricht aufgreifen.

Feierliche Vesper

Eröffnet wird die Ausstellung am 27. Oktober im Rahmen einer feierlichen Vesper um 17 Uhr in der Johannes-Kirche, musikalisch begleitet vom Chor „The Singing Jokers“ des Gymnasiums Sundern. Die Ausstellung kann täglich während der Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Termine für Führungen werden in der Kirche bekanntgegeben und können im Pfarrbüro erfragt werden, 02933- 9221410.

http://Turiner_Grabtuch_erstmals_wieder_öffentlich_zu_sehen{esc#10579778}[news]

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