Station hat eine große Bedeutung

Sundern.   „Aus fachlicher Sicht befürworten wir einen Prüfradius von zehn Kilometern“, sagt Dr. Klaus Lehmann vom Geologischen Dienst in Krefeld. Das sei aber kein Tabu-Radius, sondern er müsse in dem jeweiligen Fall untersucht werden. „Wir machen den Vorschlag, dies an einer vergleichbaren Anlage von einem Gutachter prüfen zu lassen“, so der Diplom-Physiker.

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„Aus fachlicher Sicht befürworten wir einen Prüfradius von zehn Kilometern“, sagt Dr. Klaus Lehmann vom Geologischen Dienst in Krefeld. Das sei aber kein Tabu-Radius, sondern er müsse in dem jeweiligen Fall untersucht werden. „Wir machen den Vorschlag, dies an einer vergleichbaren Anlage von einem Gutachter prüfen zu lassen“, so der Diplom-Physiker.

Die Erdbebenstation im Sorpesse sei die östlichste in NRW und habe damit eine große Bedeutung: „Auch in Richtung Teutoburger Wald“, begründet Dr. Lehmann. Die Registrierung kleiner Beben sei wichtig im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Beben. Auch wenn das Sauerland selbst keine unmittelbar erdbebengefährdete Zone darstelle, könnten größere Beben wie in Roermond (am 13. April 1992 mit der Stärke 5,9) durchaus Auswirkungen auf die sauerländischen Talsperren haben. „Deshalb messen wir ja in den Talsperren“, so Dr. Lehmann weiter. Und diese Ergebnisse dürften nicht verfälscht werden. Aus diesem Grunde werde man ja auch nun an den Verfahren beteiligt.

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