Kita

Neue Kita in der Innenstadt von Sundern

Viel Platz zum Spielen mitten in Sundern: „Wir arbeiten mit Hochdruck an den Planungen für die Zukunft“, so Bürgermeister Ralph Brodel mit Blick auf eine neue Kindertagesstätte in der City.

Viel Platz zum Spielen mitten in Sundern: „Wir arbeiten mit Hochdruck an den Planungen für die Zukunft“, so Bürgermeister Ralph Brodel mit Blick auf eine neue Kindertagesstätte in der City.

Foto: Fabian Sommer

Sundern.   Bürgermeister Brodel wünscht sich zügige Planung für neue Kita in der City. Umsetzung in modularer Bauweise könnte Errichtungsdauer verkürzen.

Schon im vergangenen Jahr hatte Bürgermeister Ralph Brodel in einem Gespräch eine neue Kita in der Innenstadt angesprochen. Jetzt ist er in seiner monatlichen Pressekonferenz deutlicher geworden, wohin die Reise gehen könnte: „Wir arbeiten mit Hochdruck an den Planungen für die Zukunft“, betonte er mit Bezug auf die neue Kindertagesstätte in der City.

Bisher sei man bei allen Planungen immer von sinkenden Geburtenzahlen ausgegangen. Doch Sundern liege im Trend: „Bei uns, wie auch deutschlandweit steigen die Geburtenraten.“ Vom Land erwarte man aber frühestens Ende 2018, eher Anfang 2019 neue Prognosezahlen, um sich besser vorzubereiten bzw. planen zu können, so Brodel weiter.

Viele Anmeldungen

Fakt sei aber nach den Kindergartenanmeldungen: „Die Rückmeldungen bei diesem Verfahren deuten auf einen steigenden Bedarf bei den Kitas hin, mehr als wir in Sundern Plätze haben.“ Besonders im Bereich der Kernstadt Sundern gebe es Engpässe in den nächsten Jahren. „Mehr Kinder und mehr Zeiten“, fasste Brodel die Problematik kurz zusammen.

Deshalb habe man auch im zuständigen Fachbereich mit den Planungen für eine weitere Kindertagesstätte begonnen: „Wir möchten dazu einen anderen Träger finden, nur im Notfall würden wir es selbst machen“, verwies Brodel auf die schon aktiven acht städtischen Kitas bzw. Familienzentren. Weitere Fragen seien noch ungeklärt, so etwa die Standortfrage. „Wir werden jetzt alle notwendigen Gremien beteiligen“, versprach Brodel. Er erwarte, dass es in der Folge dann ein sogenanntes Bekundungsverfahren geben werde, bei dem sich mögliche Träger einer solchen Kita bei der Stadt Sundern bewerben könnten. „Investoren haben sich schon jetzt gemeldet“, ließ Brodel wissen.

Keine Mittel im Etat 2018

Ein anderes Problem ist, dass zunächst für das laufende Jahr keine Mittel im Haushalt eingestellt sind. Doch der Rathauschef möchte die Sache möglichst rasch angehen und hofft auf Unterstützung von außen: „Es könnte, wenn alles passt, schnell gehen. Dann auch noch bis Ende 2018“, sagte er in der Pressekonferenz. Eine Lösung, um so zum Ziel zu kommen, sei die modulare Bauweise eines solchen neuen Kindergartens im Sunderner Innenstadtbereich. Zum Standort konnte Brodel wenig sagen, man prüfe verschiedene Dinge. Ihm sei aber wichtig, dass die neue Kita gut zu Fuß zu erreichen sei. „Ich stelle mir eine arbeitnehmerfreundliche Kita vor, die gut zu erreichen ist. Und die auch zu einer gewissen Belebung der Innenstadt beitragen könnte“, so Brodel zu dem Thema Standort. Er sehe auch eine Kita mit erweiterten Öffnungszeiten, gerade in Hinsicht auf Arbeitnehmer.

Gespräche werden geführt

Zu den möglichen Träger könne er derzeit noch nichts sagen, so Ralph Brodel weiter. Aber: Sundern sei derzeit eine Ausnahmekommune, da die Stadt Sundern schon zwischen Hachen und Hagen acht Kitas in eigener Regie betreibe. Aber es gebe bereits für die Innenstad-Kita Gespräche mit möglichen Trägern.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik