Heimat

Kehren Lübke-Exponate bald nach Enkhausen zurück?

So war es in der Heinrich-Lübke Gedächtnisstätte in Sundern-Enkhausen.

So war es in der Heinrich-Lübke Gedächtnisstätte in Sundern-Enkhausen.

Foto: WP-Archivbild

Enkhausen.  Neue Chancen für eine würdige Gedenkstätte an Heinrich Lübke in Enkhausen könnte die NRW-Stiftung eröffnen.

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Bei Enkhausens Ortsvorsteher Gerhard Hafner besteht seit Samstagabend wieder etwas Hoffnung, dass die Museums-Exponate vom zweiten Bundespräsidenten Heinrich Lübke zurück nach Enkhausen kommen. Die Zuversicht gab ihm Eckhard Uhlenberg, der Vorsitzender der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ist. Diese unterstützt die Institution kleinere und mittlere Baudenkmäler mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Darunter würde auch das Heinrich-Lübke-Haus in Enkhausen fallen.

Voraussetzungen erfüllen

Dafür müssen die Verantwortlichen nur einige Voraussetzungen erfüllen: Es muss ein gemeinnütziger Verein gegründet werden, der den Antrag auf Unterstützung bei der NRW-Stiftung stellt. Wie Hafner mitteilte, ist die Gründung des Vereins fast abgeschlossen. Nur noch kleine Formalitäten sind zu erledigen, dann ist der Verein zum Gedenken an Heinrich Lübke offiziell handlungsfähig. Wenn die Gründung dann auch formell abgeschlossen ist, sollen weitere Konzepte aufgestellt werden. Dazu wird auch die Zukunft der Gedenkstätte gehören.

Überregional Werbung machen

Der Verein ist im Aufbau und versucht derzeit, Mitglieder zu gewinnen: „Am Wochenende haben wir einige

neue Mitglieder aufnehmen können“, freute sich Hafner. Nun wollen Vorsitzender Stefan Lange und seine Mitstreiter überparteilich und überregional Werbung machen, um weitere neue Vereinszugehörige zu gewinnen. „Wir wollen auf dieser Basis in Enkhausen etwas anstreben, um etwas zu schaffen, so dass wir die Gedenkstätte halten können“, erklärt der Ortsvorsteher. Dabei soll die NRW-Stiftung ein Teil der Finanzierungshilfe sein. Sobald die Satzung vom Amtsgericht zurückgekommen ist, kann der Verein an den Start gehen. Spender und kulturelle Unterstützungsmöglichkeiten sollen ausgearbeitet werden. Wichtig wird sein, mit welchen Kosten zu rechnen ist. Dafür soll ein Sachverständiger sich ein Bild vom Zustand des Heinrich-Lübke-Hauses machen. Die NRW-Stiftung wird nur einen Teil der Kosten übernehmen. Für die restliche Summe werden die Vorstandsmitglieder noch nach Möglichkeiten suchen müssen.

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