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Im Enkhausener Motodrom röhren die Motoren

Mofarennen in Enkhausen: Auch Sprünge sind möglich.

Mofarennen in Enkhausen: Auch Sprünge sind möglich.

Foto: Veranstalte

Enkhausen.  Die Spannung steigt in Enkhausen: Am 14. September dröhnen wieder die getunten Mofas im kleinen Motodrom zu den „4 Stunden von Enkhausen“.

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Matthias Schäfer


Das Röhren der Motoren kommt in Enkhausen nicht aus der Luftaufsichtsbaracke, sondern derzeit aus einigen Garagen und Stallungen. Überall im Ort wird schon wieder seit Wochen geschraubt, gebohrt und getüftelt, wie man so eine ganz normale Mofa schneller macht. „Der Clou ist aber, dass sie auch vier Stunden laufen sollte“, verrät Thomas Otto den Punkt, auf den es am meisten ankommt. Er gehört neben Björn Allefeld zu den Initiatoren des Spektakels, das am kommenden Samstag in die inzwischen achte Runde geht.

Rennen ist etabliert

Dass sich „Die 4 Stunden von Enkhausen“ ganz oben bei den Mofa-Rennen in der Region etabliert haben, dafür haben in den vergangenen Jahren eine ausgeklügelte Organisation, hohe Sicherheitsstandards, ein striktes Reglement und ein hochwertiges Unterhaltungs- und Rahmenprogramm gesorgt. „Wir haben aus einer Stammtischidee ein tolles Event für die ganze Familie gemacht“, sagt Otto weiter. Und auch in diesem Jahr drehen die Organisatoren ein wenig an der Stellschrauben des Rennens: „Wir werden den Start interessanter gestalten“, verrät Thomas Otto aber noch nicht, was nun verändert wird.

Mit der eigenen Mofa Rennen fahren

Dabei haben die beiden Ideengeber einen wunden Punkt im Herzen eines jeden jugendlichen

„Mofarockers“ gefunden: „Jeder hat davon geträumt, mal selbst ein Rennen zu fahren. Wir erfüllen diesen Traum“, sagen sie. Für einige junge und nicht mehr ganz so junge Mofa- und Motorsportfans geht es am 14. September schon zum achten Mal rund auf der Pfarrheimwiese. „Schrauber und Fahrer geben am Renntag und in der langen Vorbereitung alles um die ,4 Stunden von Enkhausen’ zu gewinnen“, sagt Björn Allefeld, der wie auch Thomas Otto die andere Seite kennt. Beide fahren auch noch im Rennen mit: Otto bei den „Puschels“ und Allefeld bei den „Mofärheads“.

Benzingespräche nach dem Rennen

Am Samstag ab 13.30 Uhr wird man dann wieder „Rennboliden“ im Motodrom von Enkhausen hören. Die Moderatoren, Björn Allefeld und Steffen Mimberg, werden sicherlich vor, während und nach dem Rennen, den zahlreichen Zuschauern ordentlich einheizen. Die traditionellen Benzingespräche nach dem Rennen sowie die Siegerehrung sind dann weitere Höhepunkte des langen Renntages.

Ein besonderer ist aber das „Night Glowing“ von drei Heißluftballonen und das Abschlussfeuerwerk über dem Rennparcours. „Das Wetter spielt mit“, macht Thomas Otto den Daumen nach oben: „Trocken, aber kühl.“ Das wird alle 20 Teams, die sich auf den Start vorbereiten, beruhigen. Denn schon oft in den vergangenen Jahren hat Petrus mit ordentlichen Güssen die Strecke in eine Schlammwüste verwandelt und so ein Wörtchen über Sieg und Niederlage der Teams mitgesprochen.

Tussy Terror wieder am Start

Am Start sind in diesem Jahr auch neben den Vorjahressiegern aus Hachen, dem Team „357er“, wieder einige auswärtige Teams wie das „Team Opa“ aus Allendorf, im übrigen Sieger 2017 und im Vorjahr von der Defekthexe verfolgt, oder das Team „Kreidler Racing“ des Dachdeckerbetriebs Aland aus Arnsberg. Schon Standard bei den „Stunden von Enkhausen“ sind die Mädels vom Team „Tussy Terror“, beim Team „Breakbuster“ aus Hellefeld und Freienohl starten übrigens zwei Frauen im 6er-Team. Ein Team kämpft derzeit noch mit der Technik: „Da wissen wir noch nicht, ob sie den Motor bis zum Samstag wieder hinbekommen“, sagt Thomas Otto dazu.

Braten vom Spanferkel lockt

Fakt ist aber, dass es am Samstag jede Menge Fans geben wird: So kommt ein ganzer Fanbus aus

Allendorf und ebenfalls ein Bus mit Motorsportfreunden aus Arnsberg, um die Teams anzufeuern. „Die Stimmung wird gut“, ist sich Björn Allefeld sicher.

Fakt sind auch die zusätzlichen Angebote: So gibt es wieder eine Hüpfburg für die kleinen Motorradfans, daneben lockt die Älteren ein Spanferkel, der bekannte „Bölkstoff“, Musik vom DJ, eine Cafeteria, Pommes und Currywurst. Der Veranstalter, die „Mofafreunde Enkhausen“ (Schützenbruderschaft St. Laurentius Enkhausen) freuen sich auf einen tollen Renntag: „Ready for Race“ lautet dann am Samstag um 14 Uhr das Signal.

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