Feuerwehr

Ferienhaus in der Schmidtmecke ausgebrannt

Der Brand eines Ferienhauses in Langscheid hat die Feuerwehr am Dienstagabend vor harte Löscharbeiten gestellt.Foto:Feuerwehr Sundern

Der Brand eines Ferienhauses in Langscheid hat die Feuerwehr am Dienstagabend vor harte Löscharbeiten gestellt.Foto:Feuerwehr Sundern

Langscheid.   Bei einem Hausbrand in Langscheid waren am Dienstagabend 105 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Gebäude brannte aus, verletzt wurde niemand.

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Am Dienstagabend wurde der Kreisleitstelle des HSK gegen 20.40 Uhr ein Gebäudebrand in der Schmidtmecke in Langscheid gemeldet. Aufgrund der Meldung ging die Kreisleitstelle vorerst davon aus, dass aufgrund des Einsatzzeitpunktes noch mit einer unbestimmten Anzahl von Personen im Gebäude zu rechnen war. Daher wurde neben den zuständigen Löschgruppen aus Langscheid, Hachen und Stemel zusätzlich die Löschgruppe aus Amecke und die Drehleiter und der Einsatzleitwagen von der Wache in Sundern alarmiert.

Gefahr wegen dichter Bebauung

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung war die Löschgruppe Langscheid mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle. Das betroffene Gebäude, welches als Ferien- bzw. Wochenendhaus genutzt wird, stand zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand. Aufgrund der dichten Bebauung ergab sich eine nicht ganz unkritische Lage für die direkt angrenzenden Gebäude. Daher wurden umgehend mehrere Trupps der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und eine massive Brandbekämpfung eingeleitet, um ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude und Gartenhäuser zu verhindern. Nach einer zwischenzeitlichen Befragung der Nachbarn konnte grundsätzlich aus­geschlossen werden, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch Personen im Gebäude aufhielten. Der Eigentümer des Gebäudes konnte telefonisch in seiner Hauptwohnung in Dortmund erreicht ­werden.

Per Sirene nachalarmiert

Nachrückende Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Wasserversorgung. Da für die Brandbekämpfung eine große Anzahl an Atemschutzträgern notwendig war, wurden der komplette Löschzug Sundern und die Atemschutzwerkstatt per Sirene nachalarmiert. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis etwa 1 Uhr. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erschwerten die Löscharbeiten zudem.

Schadenshöhe noch unbekannt

Die Feuerwehr der Stadt Sundern war mit 16 Fahrzeugen und 105 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren die First Responder der DLRG Langscheid sowie der Rettungsdienst und der Notarzt der Rettungswache Sundern.

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat hierzu die ersten Ermittlungen auf­genommen.

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