Sportszene

Delfine aus Paderborn üben an der Sorpe

Training der U-16-Mannschaft der Paderborn Dolphins.

Foto: Lukas Hentschel

Training der U-16-Mannschaft der Paderborn Dolphins. Foto: Lukas Hentschel

Sundern.  An der verschneiten Sorpe trainierten am Wochenende die Footballer aus Paderborn.

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Delfine an der Sorpe? Aber ja: Am Wochenende trainierte die U16-Mannschaft der Paderborn Dolphins am See. Bei eisigen Temperaturen feilte das Football-Team an ihren Fähigkeiten. Nach dem Marsch von der Jugendherberge zum Sportplatz begann das Aufwärmtraining. Los geht es mit Dehnübungen. Das Training vor dem Saisonbeginn ist anders gestaltet als wenn Pause ist. So wird im Winter eher allgemeines Training betrieben und auch in Sporthallen trainiert. In der Zeit kurz vor Saisonbeginn wird dann auch auf dem Feld geübt. Dolphin-Trainer Florian Kettelhoit hat mit dem eiskalten Wetter nicht gerechnet: „Normalerweise haben wir Anfang März Plusgrade und können gut draußen trainieren.“

40 Spieler im Team

Die knapp 40 Spieler zwischen 13 und 16 Jahren müssen alles geben. Alle Spieler unter 13 Jahren können in der U13 trainieren. Die Jungs, die das Alter von 16 Jahren überschritten haben, kommen in das U-19 Team. Wenn sie danach weiter machen möchten, können sie dann in die Herren-Mannschaft wechseln.

Die beiden Positionstrainer Tobias Stiller und Thomas Petersen sind bei den Paderbornern zuständig für das Angriffs und Verteidiungstraining oder im englischen auch offense und defense genannt. „Im Football wird jede Körperform benötigt, egal ob klein, groß, schmal oder kräftig“, so die beiden Trainer. Vereinfacht erklärt, versucht die eine Mannschaft den Ball über die Grundlinie des gegnerischen Feldes zu bugsieren. Das andere Team versucht dies natürlich zu verhindern. „Für jede Position gibt es unterschiedlich Trainingsmethoden“, erzählt Kettelhoit.

Im April beginnt Liga-Betrieb

In Langscheid wird dementsprechend auch alles geübt: Ein Teil der Mannschaft trainiert das Ball fangen und werfen. Die anderen üben das beste Vorbeikommen am Gegner. Hier geht es dann auch richtig zur Sache. Mit vollem Körpereinsatz rennt der eine in den anderen Spieler und versucht ihn beiseite zuschieben. Man sieht die Schutzausrüstung ist unabdingbar für diesen Sport. Laut den Trainern ist das verletzungs Risiko genau so hoch wie bei anderen Sportarten, zum Beispiel Fußball. Die Paderborner Jungs haben auf jeden Fall Spaß am Sorpesee: Außerdem merkt man ihnen sofort, dass es in dem Sport sehr wichtig ist, als Team zu arbeiten.

Nach dem langen und kaltem, aber intensiven Trainingswochenende wird in Paderborn noch oft geübt, bevor die Saison im April startet.

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