Fairtrade

Das Fair Trade-Siegel bringt in Sundern neuen Schwung

Stolz halten die Organisatoren der Lenkungsgruppe das Zertifikat zur Fairtrade-Stadt Sundern

Foto: Matthias Schäfer

Stolz halten die Organisatoren der Lenkungsgruppe das Zertifikat zur Fairtrade-Stadt Sundern

Sundern.   Weitere Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben sich der Initiative in der Röhrstadt angeschlossen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Gerade mal vier Monate besitzt die Stadt Sundern das Fairtrade-Zertifikat. Und die Entwicklung zeigt, das sich die Lenkungsgruppe nicht ausgeruht hat. Vielmehr ist passiert, was zwar alle hofften, aber kaum zu glauben wagten: Das Siegel „Faitrade-Stadt“ hat nochmals neuen Schwung in Initiative gebracht.

Das war bei ersten Gesprächsrunde im neuen Jahr im Tagwerk zu hören: Weitere Geschäfte, Restaurants, Betriebe und Institutionen haben sich nach der Zertifizierung im Oktober der Fairtrade–Kampagne angeschlossen.

In über 20 Geschäften gibt es fair gehandelte Artikel

So können die Unterstützer des fairen Handels in Sundern jetzt in über 20 Geschäften viele fair gehandelte Artikel wie zum Beispiel Kaffee, Honig, Schokolade, Blumen, Wolle und Gold erwerben.

Darüber hinaus werden in rund einem Dutzend Gastronomiebetrieben mindesten zwei fair gehandelte Artikel, wie Kaffee, Tee oder Zucker, angeboten.

Auch produzierendes Gewerbe unterstützt Kampagne

Auch im Bereich des produzierenden Gewerbes wird die Kampagne immer stärker unterstützt. So haben sich bereits mehrere Firmen aus der Unternehmensinitiative „einsU“ der Kampagne angeschlossen.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten in diesem Jahr möchten die Mitglieder der Steuerungsgruppe auf die Zusammenarbeit mit den Schulen und den Feuerwehren der Stadt legen.

Sunderner Lenkungsgruppe schreibt Schulen an

In einem Schreiben an alle Schulleitungen heißt es unter anderem: „Um nun auch an den Schulen den Fairtrade-Gedanken weiter zu intensivieren, möchten wir Sie und Ihr Kollegium sowie alle Schüler/innen einladen, das Thema Fairtrade vermehrt in die Klassenräume zu tragen und schulbezogenen Unterrichtsprojekte innerhalb Ihrer Schule zu realisieren“, berichtet der Vorstand.

In Sachunterricht, Religion, Mathematik, in Deutsch oder auch bei Schulfesten und Projekttagen könnte nach Ansicht der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Gedanke sinnvoll integriert werden.

Auch die ehrenamtliche Feuerwehr soll sich beteiligen

Um die Aktivitäten auf eine noch breitere Basis zu stellen, bittet die Unterstützergruppe auch um die Mithilfe der Sunderner Feuerwehren. Im Schreiben an Stadtbrandmeister Frank Siedhoff bitten die Unterstützer der Fairtrade-Kampagne um das Mittun der ehrenamtlich Wehrleute.

„Vielleicht können Sie bei unterschiedlichen Gelegenheiten wie Dienstbesprechungen, Agathafeiern und Feuerwehrfesten Produkte aus fairem Handel wie zum Beispiel Kaffee oder Tee anbieten und verwenden“, schreibt die Lenkungsgruppe an Stadtbrandmeister Frank Siedhoff.

Hier gibt es Informationen zur Fairtrade-Stadt Sundern

Weitere Informationen rund um das Thema Fairtrade-Stadt und die Möglichkeiten der Teilnahme und Unterstützung gibt es bei Iris Willecke (iris.willecke@online.de), Alois Hatting (hattings@t-online.de) und Klaus Plümper (k.pluemper@t-online.de) oder im Eine-Welt-Laden in der Röhre 22 (neben dem Hof Café). Dort ist jeden Donnerstag, Freitag und Samstag von 9.30 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik