Langscheid/Amecke.

Alle suchen die Abkühlung

Diese fünf aus Hemer baden gern am Sorpesee und schlecken das Eis aus Meschede,

Diese fünf aus Hemer baden gern am Sorpesee und schlecken das Eis aus Meschede,

Foto: Matthias Schäfer

Langscheid/Amecke.   Sommer, Sonne, Sorpe. Das ist für tausende Menschen in den vergangenen Wochen täglich die Formel, um Abkühlung zu finden. Mit Kamera, Block und Stift habe ich mich von Amecke bis Langscheid durchgefragt, was die Erholungssuchenden antreibt und wie oft sie kommen.

Sommer, Sonne, Sorpe. Das ist für tausende Menschen in den vergangenen Wochen täglich die Formel, um Abkühlung zu finden. Mit Kamera, Block und Stift habe ich mich von Amecke bis Langscheid durchgefragt, was die Erholungssuchenden antreibt und wie oft sie kommen.

„Mein Freund Mike aus Dortmund hat mich kurz nach Mittag angerufen, ob wir tauchen gehen wollen“, berichtet Hans Hesse aus Hagen/Volme. Natürlich war der Pensionär dabei. Ich erwische die beiden am Sommertauchplatz, und sie machen mich bei knapp 39 Grad neidisch: „Wir waren in 17 Meter Tiefe, da sind es gerade noch sieben Grad“, berichtet Mike Trojan. 77 Minuten waren sie unterwegs, haben viele Fische gesehen und sich richtig abgekühlt: „Die Sicht ist phantastisch“, schwärmen Trojan und Hesse.

Schlange am Eiswagen

Große Schlange am Eiswagen am Amecke Damm: Vom Ufer rings

kommen Badegäste, um sich auch innere Kühle zu holen: „Der Ansturm in den letzten Tagen ist schon enorm“, berichtet Luigi Moscatora vom Eiscafé Cortina in Meschede. Und auch die Menschen sind zu frieden: „Das ist doch Urlaub in der Heimat“, erklärt mir Ute Sönneken aus Altena. Sie komme öfter, da man hier Schatten auf dem Randweg habe: „Das ist doch besser als auf Mallorca“, fällt sie ihr Urteil. Tochter Carolin pflichtet ihr bei. Sie sitzt im Rollstuhl, kann hier aber den Sommer genießen. Und am Ende gibt es eben immer Eis von Cortina.

Promenaden sind einmalig

Wolfgang Kampmann aus Hemer entdecke ich im Liegestuhl am Ufer: „Weil man hier Wasser hat und schöne Location, um zu essen“, erklärt er mir sein häufiges Kommen. Außerdem könne Hund Chica problemlos ins Wasser. Meisten bleibe er mit seiner Ehefrau bis zum Abend: „Einmalig gemacht“, beurteilt er die Promenaden.

Glück mit dem Parken am Sorpedamm haben Martina und Thomas Heiland aus Menden. Sie haben sich mal frei gemacht von den Kindern und wollen einen Nachmittag gemeinsam Stand up-Paddeln. Abends treffe ich beide nach einem Essen an Promenade wieder. Der Tag schein rundum geglückt.

Gastronomen haben viel zu tun

Das sehen auch die Gastronomen so: „Wir haben enorm zu tun“, sagen

mir Torsten und Carsten Wünnenberg von der Schirmbar am Damm. Und auch bei der Sorpesee GmbH sieht man sich auf Rekordkurs: „Über 7600 Gäste bisher im August“, verrät mir Sandra Valderas, Schwimmmeisterin im Strandbad. Den Schatten beseitigen jeden Morgen ab 6 Uhr zwei Mitarbeiter: „Am Wochenende haben sie eine ganze Tonne Müll, 60 Säcke, rings um den See gesammelt“, berichtet Marc Puppe, technischer Leiter bei det Sorpesee GmbH. Gestartet wird dort jeden Morgen um 6 Uhr, und dann werden alle Parkplätze, die Promenaden, die Tauchplätze und der Randweg abgesucht: „Täglich zwischen 2 und 3 Stunden“, so Puppe.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik