E-Mobilität

Stadt und AVU planen Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Vertreter des Energieversorgers AVU (links) und der Stadt Sprockhövel (rechts) besprachen die Einrichtung neuer Standorte für Ladesäulen.

Vertreter des Energieversorgers AVU (links) und der Stadt Sprockhövel (rechts) besprachen die Einrichtung neuer Standorte für Ladesäulen.

Foto: Stadt Sprockhövel

Sprockhövel.  Stadt Sprockhövel und AVU haben verabredet, dass weitere Standorte für E-Ladesäulen im Stadtgebiet installiert werden sollen.

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In Sachen Elektromobilität ist Sprockhövel nun einen Schritt weiter. Bereits jetzt hat die Stadtverwaltung eigene Elektrofahrzeuge im Einsatz. Um auf die steigende Nachfrage von Elektrofahrzeugen im Stadtgebiet vorbereitet zu sein, wurde jetzt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in den Fokus genommen.

Neue Standorte in Haßlinghausen und Niedersprockhövel

Auf Einladung des Beigeordneten Volker Hoven wurden bei einem Termin mit Vertretern der AVU diese Pläne im Rathaus konkret besprochen. Im Bereich Haßlinghausen Rathaus und im Bereich Niedersprockhövel Hauptstraße sollen bald weitere öffentliche Ladesäulen für Elektro-Pkw entstehen. Mittels gängiger Abrechnungsverfahren kann dann dort zukünftig jeder an zentraler Stelle Strom tanken. Sollte die Nachfrage im Laufe der Zeit steigen, kann das Netz der öffentlichen Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht erweitert werden. So kann sich die Batterie des Fahrzeugs während eines Stadtbummels durch die Haupt- oder Mittelstraße zeitnah wieder aufladen.

„Supercharger“ nahe des Autobahnkreuzes

Weiter wurde die Möglichkeit von so genannten „Superchargern“ in Autobahnnähe, wie sie etwa der US-Automobilhersteller Tesla benutzt – hier können E-Autos in sehr kurzer Zeit aufgeladen werden – besprochen. Der Autobahnparkplatz an der Querspange wurde hier als potenziell geeignet angesehen. Auch der Bereich Haßlinghausen, in der Nähe des Autobahnkreuzes Nord, wäre ein möglicher Standort. Auch wenn die Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher, alternativer Antriebstechnologien sicher noch nicht abgeschlossen ist, wird die E-Mobilität wahrscheinlich einen festen Platz finden – zumindest als Übergangstechnologie, sind die AVU-Spezialisten überzeugt.

Ausweitung des touristischen Infrastrukturangebotes

„Fest steht, dass wir in Sprockhövel entsprechende Angebote schaffen wollen“ sagt der Beigeordnete Hoven. Bereits vor einigen Monaten ist die Stadtverwaltung auch mit einem hiesigen Anbieter für „Carsharing“ (Mietlösungen) in den Dialog getreten. Die Prüfung von Mietstützpunkten für E-Fahrzeuge etwa am Rathaus Haßlinghausen und am Bürgerhaus Niedersprockhövel standen im Mittelpunkt der Gespräche. Die Einrichtung von Ladestationen in Kombination mit mietbaren E-Fahrzeugen bietet Möglichkeiten für die Ausweitung des touristischen Infrastrukturangebotes. Die Förderung und Entwicklung alternativer und klimafreundlicher Ansätze ist im Rathaus bereits seit langem in allen Bereichen festes Programm.

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