Oldtimer

Seltene Oldtimer fahren in Niedersprockhövel vor

Familie Roloff mit (v.l.) Luca (8), Michaela, Lion (8) und Alyssa (7)  im Mustang 67er mit 4,7 Liter/V8 beim Oldtimertreffen des MSC Sprockhövel in Sprockhövel.

Familie Roloff mit (v.l.) Luca (8), Michaela, Lion (8) und Alyssa (7) im Mustang 67er mit 4,7 Liter/V8 beim Oldtimertreffen des MSC Sprockhövel in Sprockhövel.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Der MSC Sprockhövel richtet in Niedersprockhövel sein Oldtimertreffen aus. Besucher können dort Raritäten bestaunen – und teils mitfahren.

Viele teils spektakuläre Blicke auf die Vergangenheit werfen konnte, wer an diesem Sonntag durch Sprockhövel fuhr oder im Umkreis des Stadtkerns an der Trasse spazieren ging. Der Motorsportclub (MSC) Sprockhövel richtete zum 29. Mal sein Oldtimertreffen auf dem Lidl-Parkplatz an der Beisenbruchstraße in Niedersprockhövel aus.

Trotz des Regens kommen schon zu Anfang viele Oldtimer-Liebhaber zum Veranstaltungsort. Ein buntes Kommen und Gehen. Über den Tag verteilt rechnet der Veranstalter mit 150 bis 200 Fahrzeugen. „Wir haben hier viele Liebhaberstücke stehen“, beschreibt Martin Mans vom MSC Sprockhövel. „Es ist ein bunter Querschnitt aus allen Epochen der Automobil-Geschichte“, freut sich der passionierte Autoliebhaber, der selbst auch sein Auto ausstellt.

Viele Modelle fahren beim Oldtimertreffen des MSC Sprockhövel blitzblank vor

Neben seinem Mercedes gibt es viele Modelle der deutschen und internationalen Motorgeschichte zu bestaunen. Verschiedene Fabrikate aus dem Hause der deutschen Traditionsmarke Porsche und Mercedes, Trabanten oder als besonderer Blickfang einen 1967er Ford Mustang in strahlendem Blau. Mit dabei hat Fahrerin Michaela Roloff, Frau des ersten Vorsitzenden des Motorsportclubs, schon die nächste Generation an Motorsportfreunden.

Generationenübergreifende Liebe zum Automobil ist kein seltenes Phänomen auf diesem Oldtimertreffen. Ob der mit viel Liebe und Hingabe aufgearbeitete Mercedes aus dem Jahre 1966 aus langjähriger Familienhand oder der Ford Mustang der Familie Roloff, eines ist klar: Die Liebhaber-Stücke aus der Vergangenheit sind auch heute noch sehr beliebt.

Nicht nur Wagen, auch Motorräder können Besucher des Oldtimertreffens bestaunen

Neben den vierrädrigen Fahrzeugen sind auch einige Motorräder unter den Oldtimern. Eine klassische rote Vespa zeigt sich neben dem ältesten Modell: eine Vorkriegsmaschine der Marke Zündapp aus dem Jahre 1938 in bestem Zustand.

Daneben die nächste Rarität: eine BMW R50-2 aus dem Jahre 1964 mit Beiwagen. Seit fast vierzig Jahren nennt Werner Kleine sie sein eigen. „1980 hatte ich meinen Arbeitskollegen nach vier Jahren Überredungsarbeit endlich soweit, dass er sie mir verkaufte“, erinnert er sich. Und stolz präsentiert er die Maschine mit aufklappbarem Beiwagen.

Bei einigen Gelegenheiten dreht er auch eine kleine Runde mit der Maschine und neugierigen Besuchern. „Mein Hund ist früher auch immer mit gefahren.“ Für die Fans des rollenden Kulturguts gibt es bei diesem Treffen mal wieder viel zu sehen. „Es ist eine bunte Mischung und eigentlich für jeden was dabei“, beschreibt Stephanie Graf aus Sprockhövel, die zum ersten Mal da ist.

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