Bauprojekte

Neue Feuerwache in Sprockhövel nimmt Gestalt an

Die Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel an der Hiddinghauser Straße.

Die Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel an der Hiddinghauser Straße.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Das Feuerwehrgerätehaus in Niedersprockhövel ist im Grundriss erkennbar, das Wohnhaus an der Mittelstraße ist im Mai nächsten Jahres fertig.

Manche grundlegenden Veränderungen kommen nicht mit Getöse daher. Das neue Feuerwehrgerätehaus für Niedersprockhövel, um dessen Verlegung von der Innenstadt weg und Neubau an der Hiddinghauser Straße es in den zurückliegenden Jahren einige Diskussionen gegeben hatte, nimmt jetzt bereits Gestalt an. Nicht, dass am früheren Standort der Traglufthalle bereits Gebäudeteile erkennbar wären. Aber zurzeit wird das Fundament gegossen, und so sind bereits die Umrisse der Fahrzeughalle und der sich anschließenden Einrichtungsteile erkennbar.

Alle Abteilungen im Erdgeschoss sind erkennbar

„Vorbild für diesen Neubau ist die Feuerwache in Gennebreck“, sagt Ralph Holtze. Der Chef der Zentralen Gebäudebewirtschaftung Sprockhövel hat in enger Abstimmung mit den „Kameraden“, wie er die Feuerwehrleute nennt, die Planung für das neue Feuerwehrgerätehaus vorangetrieben. Alle künftigen Abteilungen der Einrichtung sind erkennbar: Mannschaftsgarderoben, Duschen, Toiletten, Sozial- und Schulungsräume sowie eine Küche. Es wird im Randbereich sogar einen Raum geben, in dem ein externer Server für das Rathaus untergebracht ist – „falls oben in Haßlinghausen mal eine Brandkatastrophe geschehen sollte“, so Holtze.

Geheizt wird gemäß Energieeinsparverordnung

Auch die Zufahrt zur Feuerwache ist jetzt schon geregelt: „Die zum Einsatz anfahrenden Kräfte nehmen einen anderen Weg als die abfahrenden Löschfahrzeuge, damit sie sich nicht in die Quere kommen“, informiert Holtze. Als nächstes wird die Bodenplatte für die Fahrzeughalle gegossen, in ihr eine so genannte Betonkernaktivierung eingebracht, der landläufige Begriff ist Fußbodenheizung. „So heizen wir gemäß Energieeinsparverordnung mit Luft/Wasser/Wärme-Pumpe alle Räume des Gerätehauses“, so Holtze.

Wohnungen für ein und zwei Personen

Ein anderes Bauprojekt der Stadt ist da schon viel weiter: In der oberen Mittelstraße ist der Rohbau eines Mehrfamilienhauses schon so weit gediehen, dass sich künftige Mieter bereits ein konkretes Bild ihrer künftigen Wohnsituation machen können. Früher stand hier auch ein Wohnhaus mit Läden, das im vergangenen Jahr abgerissen wurde. Acht Wohnungen entstehen hier im Neubau , sechs mit je 68 Quadratmeter für zwei Personen und zwei Dachgeschosswohnungen mit je 56 Quadratmeter für Einzelpersonen. „Diese Adresse ist geförderter Wohnungsbau, dass heißt, für einen Bezug ist der Wohnberechtigungsschein erforderlich“, sagt Holtze. Die Bewerbungsphase läuft bereits seit einiger Zeit, der ZGS-Chef empfiehlt Interessenten, sich bei der Wohngeldstelle der Stadt zu melden und den individuellen Anspruch dort klären zu lassen. Der Wohnstandard ist hier an der Mittelstraße noch einmal höher als in den letzten Wohnhausprojekten der Stadt am Gedulderweg und in der Waldstraße. Wie beim neuen Feuerwehrgerätehaus in Niedersprockhövel wird hier nach aktuellem Standard über den Boden geheizt, was Holtze auch bei dem nächsten Wohnhausprojekt an der Hattinger Straße in Aussicht stellt. Und auch die Schalldämmung zur stark befahrenen Mittelstraße wurde noch einmal verbessert. Die Stellplätze befinden sich im Hof, einsehbar ist auch jetzt schon der

Kellertrakt des in Hanglage gebauten Hauses.

INFO

Nach Auskunft von ZGS-Chef Ralph Holtze wird das Mehrfamilienhaus an der Mittelstraße in Haßlinghausen im Mai nächsten Jahres fertiggestellt.

Die Gesamtkosten des Baus taxiert Holtze auf etwa 1,4 Millionen Euro. Der Preis für das Grundstück ist darin nicht enthalten.

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