Veranstaltung

Lieber Flori-Fete der Feuerwehr statt Sprockhöveler Disco

Die Flori-Fete der Freiwilligen Feuerwehr am Gerätehaus Gennebreck ist Anziehungspunkt für Familien und bietet viel Musik.

Die Flori-Fete der Freiwilligen Feuerwehr am Gerätehaus Gennebreck ist Anziehungspunkt für Familien und bietet viel Musik.

Foto: Manfred Sander / Funke Foto Services

Sprockhövel.  Die Flori-Fete in Gennebreck ist seit Jahrzehnten im Kalender verankert. Das würden die Sprockhöveler auch nicht gegen eine Diskothek eintauschen

Schon von weitem sind die Feuerwehrwagen zu sehen und begrüßen zur traditionellen Flori-Fete des Löschzugs Gennebreck – mit einem Kinderprogramm und viel Musik. Seit mehr als 30 Jahren feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr Sommerfest gemeinsam mit den Bürgern. Und genau aus diesem Grund ist für viele die Flori-Fete ein absolutes Muss – dagegen käme auch eine Diskothek oder größere Konzert-Örtlichkeit nicht an, sind die Besucher überzeugt.

Besuch der Flori-Fete seit der Kindheit

„Wir sind hier aufgewachsen, unsere Kinder sind mittlerweile groß und kommen auch mit ihren Freunden“, beschreibt eine Besucherin. „In einer Disco kennt man vielleicht maximal acht Personen, hier kennt man nahezu alle“, beschreibt sie weiter. Eine Einschätzung, die an diesem Abend viele mit ihr teilen. Der persönliche Charakter, das sich untereinander treffen und zusammenkommen, einen Ort zu haben, wo man als eine Gemeinschaft feiert, das macht Veranstaltungen wie die Flori-Fete aus.

Zum Auftakt hatten sich bereits bis zu vierhundertfünfzig Gäste auf dem Gelände der Feuerwache versammelt. Am Samstag war der Familiennachmittag und lockte, wie am gesamtem Wochenende unentgeltlich, mit vielen Spiel- und Bewegungsangeboten Familien an. Die große Hüpfburg, geformt wie ein Feuerwehrwagen, sowie die Station an der Buttons gefertigt wurden, gehörte für das jüngere Publikum zu den Hauptanziehungspunkten beim Familiennachmittag.

Persönlicher Kontakt und Nähe

So auch für die Enkelin von Ralf Kusch. Er ließ sich von ihr genau berichten, was am meisten Spaß gemacht hat. „Das Malen!“, sagt sie begeistert. Nicht zum ersten Mal, sondern bereits seit vielen Jahren ist Ralf Kusch treuer Besucher des Festes. „Eigentlich schon seit zwanzig Jahren sind wir jedes Jahr mit dabei“, erklärt der Sprockhövler. Und das aus gutem Grund. „Es ist eigentlich nicht nur das Sommerfest der Feuerwehr, sondern auch unser Fest, das wir hier feiern“, beschreibt er weiter.

Und damit liegt er genau auf Linie mit der Absicht der Feuerwehr: „Der Persönliche Kontakt und die Nähe sind uns bei diesem Fest besonders wichtig“, betont Roland Kebbers vom Festteam des Löschzuges. Aus diesem Grund sind alle Stände und Attraktionen über das Wochenende mit den 42 Kameraden der Truppe und ihren Angehörigen besetzt.

„Das Wochenende ist lang“, erzählt Reinhard Spennemann. Bis etwa drei Uhr nachts sind die meisten der Helfer im Einsatz, damit zusammen gefeiert werden kann und die Flori-Fete wieder zu einem vollen Erfolg wird.

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