Klimaschutz

In Sprockhövel soll es ab Ende November Carsharing geben

Der Erste Beigeordnete der Stadt Sprockhövel, Volker Hoven (l.), Geschäftsführer Marcus Lusebrink und Mitarbeiterin Maren Balli von der Autohausgruppe Tepass, präsentieren einen VW Polo für das erste Carsharing-Projekt in Sprockhövel.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Sprockhövel, Volker Hoven (l.), Geschäftsführer Marcus Lusebrink und Mitarbeiterin Maren Balli von der Autohausgruppe Tepass, präsentieren einen VW Polo für das erste Carsharing-Projekt in Sprockhövel.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Sprockhövel bietet mit Autohaus Tepass Carsharing an. Das Projekt soll Ende November in Haßlinghausen starten. Noch sind aber viele Fragen offen.

In Richtung Klimaschutz gibt Sprockhövel zurzeit Gas. Nach dem Beschluss, je zwei Ladestationen für E-Autos in Haßlinghausen und Niedersprockhövel zu installieren, wird zukünftig auch Carsharing angeboten.

Zwei Autos für Carsharing in Haßlinghausen

Zwei Fahrzeuge werden in Haßlinghausen auf einer öffentlichen Fläche vor dem Rewe-Markt stehen. Später ist auch ein weiterer Standort in Niedersprockhövel geplant. Starten soll das Projekt, zu dessen Vorstellung die Stadtverwaltung jetzt geladen hatte, Ende November.

„Es ist beabsichtigt, dass auch die Belegschaft der Stadtverwaltung die Fahrzeuge für Dienstfahrten nutzen kann, wenn die Dienstwagenflotte ausgebucht ist“, erklärt Hoven. Bei dem Projekt arbeitet die Stadt mit der Tepass Autohaus Gruppe zusammen. Mit dem Carsharing stehe Sprockhövel im November eine „kostengünstige, bequeme, umweltfreundliche und clevere Alternative zum eigenen Auto oder Zweitauto zur Verfügung“, freut sich der Erste Beigeordnete Volker Hoven.

Kosten und Bedingungen sind noch unklar

Völlig unkompliziert könnten die Carsharing-Wagen benutzt werden, wird versprochen. Konkreteres kann die Stadtverwaltung zurzeit allerdings noch nicht sagen. Nur so viel: Es soll eine App geben, über die man die Autos mieten kann. Wir hoch die Kosten für die Nutzer sein werden und ob die Versicherungen für junge Fahrer höher sind als für ältere, sei im Augenblick noch nicht klar. Es konnte auch noch nicht gesagt werden, ob es ein Mindestalter für die Nutzung geben wird.

Soviel ist klar: Gezahlt werden soll ausschließlich für die Nutzung – ohne weitere Fixkosten. „Die Handhabung wird denkbar einfach“, betont der Beigeordnete. Zurzeit sind für das Carsharing noch keine Elektrofahrzeuge, sondern kraftstoffgetriebene Wagen vorgesehen. E-Autos sollen möglicherweise später im Angebot sein.

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